Heute und vor 70 Jahren: Wie sich die Bilder Gerolsteins ähneln

Heute und vor 70 Jahren: Wie sich die Bilder Gerolsteins ähneln

Diese Aufnahme des bekannten Gerolsteiner Fotografen Freddy Lange aus dem Jahr 1946 zeigt, wie sehr Gerolstein durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war. Betroffen war auch das Gelände des Gerolsteiner Brunnens in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs und der Gleise - ein bevorzugtes Ziel der Alliierten.

Das Foto hat uns Rainer Nowotny aus Gerolstein zur Verfügung gestellt, der das Archiv von Freddy Lange verwaltet. Gut 70 Jahre später sieht es auf dem innerstädtischen Werksgelände des Brunnens wieder so ähnlich aus. Diesmal aber ist die Zerstörung gewollt. Der Mineralwasserkonzern hat den Betrieb auf dem Areal 2013 eingestellt, lässt nun bis auf die ausgediente Mineralwasserzentrale zur Stadtmitte hin sämtliche Gebäude abreißen und stellt dann das Gelände für Neuansiedlungen zur Verfügung. Über Wochen sind so unzählige Schutthalden entstanden, die inzwischen fast allesamt abgefahren wurden. (mh)/Fotos: Freddy Lange/TV-Foto: Mario Hübner