Kreis Vulkaneifel: "Belgische Reaktoren gehören abgeschaltet"

Kreis Vulkaneifel: "Belgische Reaktoren gehören abgeschaltet"

Die belgischen Atomkraftwerke Tihange 2 in der Nähe von Lüttich und Doel 3 in der Nähe von Antwerpen sind nicht nur Dauergesprächsthema, weil sie möglicherweise im Visier von Terroristen sein könnten, sondern auch, weil sie nach Ansicht vieler Experten störanfällig sind. "Deshalb gehören sie abgeschaltet", sagen die Mitglieder des Kreisausschusses Vulkaneifel.

Sie haben beschlossen, dass sich der Kreis Vulkaneifel mit einem Solidarbeitrag von 3000 Euro an den Aktivitäten der Städteregion Aachen gegen die Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3 beteiligt. Bereits im Februar hatte sie vor dem belgischen Staatsrat Klage gegen das Wiederhochfahren von Tihange 2 eingereicht. Inzwischen haben sich über 60 Kommunen aus den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland den Aktivitäten der Städte-Region angeschlossen.
Und auch aus Berlin gibt es zwischenzeitlich Unterstützung: Die Reaktorsicherheitskommission hat Zweifel daran, dass die Reaktordruckbehälter in den beiden Kraftwerken im Störfall über ausreichende Sicherheitsreserven verfügen. sts

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