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Lob für behindertenfreundliches Gerolstein

Lob für behindertenfreundliches Gerolstein

Als tollen Erfolg sehen die Verantwortlichen des Hubertus-Rader-Förderzentrums Gerolstein die Feier zum 50-jährigen Bestehen. Das Programm und die Rückschau auf die Geschichte der Schule beeindruckten die Besucher.

Die Schüler übernehmen die Moderation – unterstützt von Verbindungslehrerin Julia Steinmetz. Fotos (2): Schule Foto: (e_gero )

Gerolstein. Schwungvoll begrüßte die schuleigene Trommelgruppe, gemeinsam mit den Cajon-Spielern aus dem Amme-Projekt, die Festgesellschaft anlässlich der 50-Jahr Feier der Schule. Unterstützt von Verbindungslehrerin Julia Steinmetz führte das Schülersprecherteam, Christian Hansen, Yannis Hötzel und Louiz Lenzenbach, durch das Programm. Ehemalige Schüler und Kollegen waren ebenso anwesend wie Vertreter der Verbandsgemeinden Gerolstein, Hillesheim und Obere Kyll, Kollegen aus den umliegenden Regelschulen und Kitas, Vertreter der Kirchen und Sponsoren.
Die Concert-Band des St.-Matthias-Gymnasiums Gerolstein umrahmte die Veranstaltung. Besonders beeindruckend waren die Filmbeiträge der Schüler beziehungsweise des ehemaligen Kollegen Hans-Leo Hilgers. Während die Schüler in einem selbst produzierten Film "Schule früher und heute" insbesondere mit Blick auf die medialen Veränderungen präsentierten, erläuterte Hilgers anhand eines Originalfilmes aus den 70er Jahren den damaligen Zustand der Sonderschule für Lernbehinderte und ließ damit erkennen, wie viel sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte zugunsten der Förderschulen getan hat.
Grußworte sprachen Alexandra Forster, Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier, Landrat Heinz-Peter Thiel und Peter Bitschene in Vertretung für den Stadtbürgermeister Friedhelm Bongartz. Sie sagten der Schule weiterhin ihre Unterstützung zu. Schulleiterin Beate Neugebauer-Kraft, bedankte sich bei dem Vorsitzenden des Fördervereins, Karl-Heinz Schwartz, und dem Mitarbeiter der Kreisverwaltung, Armin Fischbach, für die "Dienste im Hintergrund", ohne die Vieles nicht möglich wäre und ohne die Haus und Hof der Schule nicht in einem solch guten Zustand wären. Ein Dank erging auch an den ehemaligen Schulleiter des Förderzentrums, Manfred Surges. Mit dem bunten Angebot im Rahmen des Tages der offenen Tür beeindruckte die Schule viele Gäste. Insbesondere das neueste Projekt - Einrichtung einer Ein-Zimmer-Trainingswohnung mit höhenverstellbarer, Rollstuhlfahrergerechten Küchenzeile - beeindruckte die Besucher.
Fazit der Schulleiterin: "Wir haben 50 erfolgreiche Jahre sonderpädagogischer Förderung in dieser überaus behindertenfreundlichen Stadt Gerolstein hinter uns und freuen uns auf die nächsten 50. red