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Neuer Vorstand freut sich auf neue Aufgaben

Neuer Vorstand freut sich auf neue Aufgaben

Das Forum Eine Welt plant bereits jetzt für das Fest der Nationen im Jahr 2013 - und das mit einem neuen, alten Sprecherteam. Bei der Jahreshauptversammlung wurde nur eine Position neu besetzt.

Daun/Gerolstein. Ralf Wagner-Nowak ist der Dritte im Bunde. Das ist die einzige Änderung im neu gewählten Sprecherteam des Forums Eine Welt. Wagner-Nowak rückt an die Stelle von Julia Prokoph, die aus familiären Gründen ausschied. Weitere Mitglieder des Teams sind Christa Karoli (Gerolstein) und Sureeporn Schwarz (Gerolstein).In den erweiterten Vorstand wurden gewählt: Guido Hannawald (Gerolstein), Heidi Hartung (Gerolstein), Klaus Heller (Dreis-Brück), Margret Hölscher (Daun), Norbert Leinung (Gerolstein), Gisela Meyer (Birgel), Lucia Olea-Lekue (Gerolstein), Cheryl Onnertz (Daun), Julia Prokoph (Pelm) und Hans Vater (Pelm).Höhepunkt des Veranstaltungsprogramms für das kommende Jahr wird laut Ankündigung des Vorstands das Fest der Nationen Anfang Juni sein, das - so hofft der neue Vorstand - wieder Tausende von Besuchern anziehen wird. redFür dieses Jahr stehen noch eine Stolperstein-Verlegung in Gerolstein (siehe Extra) und eine Fotoausstellung mit dem Titel "Afghanistan gestern und heute" (Eröffnung am Freitag, 7. Dezember, 18 Uhr, in der Kreisverwaltung) auf dem Programm.forum1welt.deExtra

Das Forum Eine Welt lädt alle Bürger zur Verlegung von neun Stolpersteinen ein - in Erinnerung an Gerolsteiner Juden, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors wurden. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 20. November, statt. Um 14 Uhr wird der Kölner Künstler Gunter Demnig in der Sarresdorfer Straße (vor der evangelischen Kirche) die ersten zwei Steine verlegen, musikalisch begleitet von der Flötistin Barbara Spoo. Es folgt die Verlegung von vier Stolpersteinen in der Bahnhofstraße und drei weiteren in der Hauptstraße. Im Februar 2011 wurden die ersten vier Stolpersteine in der Hauptstraße und der Mühlenstraße verlegt. Die Idee der Stolpersteine stammt von dem Künstler Gunter Demnig, der bereits in über 500 Orten Deutschlands und des benachbarten Auslands Stolpersteine, würfelförmige Betonsteine mit einer Messingtafel mit den Lebensdaten der Opfer, verlegt hat. red