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Festival: Blitze, Terroralarm und Unfälle bei Rock am Ring

Festival : Blitze, Terroralarm und Unfälle bei Rock am Ring

Nürburg (dpa) Die Bilanz der Sanitäter und Ärzte auf dem Festival "Rock am Ring" fällt festivalüblich aus: Vor allem Fußblasen, Schürfwunden und Prellungen wurden behandelt. Nach Angaben des DRK Ahrweiler hatten bis kurz vor Ende der Veranstaltung etwa 6500 Ring-rocker eine der Sanitätsstationen aufgesucht.

750 Menschen wurden in ein Krankenhaus gebracht. In 32 Jahren gab es auch größere Zwischenfälle:
2017 - Terroralarm: Angst vor der Möglichkeit eines Terroranschlags überschattete das diesjährige Festival gleich am ersten Abend. Nach einer Unterbrechung gab es zur Erleichterung der Ringrocker am zweiten Tag dann Entwarnung: Es konnte weiter gefeiert werden.
2016 - Unwetter: Schlechtes Wetter bei "Rock am Ring" - das hat Tradition. Doch so schlimm wie 2016 war es nie. Bei Blitzeinschlägen wurden mehr als 70 Menschen teils schwer verletzt. Zwei Festivalbesucher mussten sogar wiederbelebt werden. Zum ersten Mal wurde das Festival abgebrochen.
2011 - Tödlicher Unfall: Beim Überqueren einer Straße am Rande des Festivalgeländes wurde ein 21-Jähriger von einem Auto erfasst und tödlich verletzt.
2007 - Tödlicher Unfall: Auf dem Weg zum Zelt stolperte eine 34-Jähre unglücklich, brach sich einen Halswirbel und starb.
2001 - Unfall: Ein Besucher erlitt in seinem Zelt mehrere Knochenbrüche, als ihn ein geparkter Kleinbus ungesteuert überrollte.