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Region
Der Feldhase fühlt sich in Rheinland-Pfalz wohl

Region. Auf den Wiesen und Feldern in Rheinland-Pfalz tummeln sich wieder mehr Feldhasen als in den Jahren zuvor. 15 Tiere pro Quadratkilometer haben die Jäger im vergangenen Frühjahr ermittelt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Nettozuwachsrate beim Feldhasen um 8,31 Prozent gestiegen. Damit liegt die rheinland-pfälzische Populationsdichte beim Feldhasen über dem Bundesdurchschnitt von elf Tieren pro Quadratkilometer.

Auf den Wiesen und Feldern in Rheinland-Pfalz tummeln sich wieder mehr Feldhasen als in den Jahren zuvor. 15 Tiere pro Quadratkilometer haben die Jäger im vergangenen Frühjahr ermittelt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Nettozuwachsrate beim Feldhasen um 8,31 Prozent gestiegen. Damit liegt die rheinland-pfälzische Populationsdichte beim Feldhasen über dem Bundesdurchschnitt von elf Tieren pro Quadratkilometer.

Ein warmes und trockenes Frühjahr ist „Meister Lampe“ – wie der Hase in Märchen genannt wird – von enormer Bedeutung für die Bestandsentwicklung. „Das Klima hat einen großen Einfluss auf die Feldhasenbesätze“, erklärt Kurt Alexander Michael, Präsident des Landesjagdverbands Rheinland-Pfalz (LJV). Der positive Trend zeigt sich auch in der Großlandschaft Westdeutsches Mittelgebirge, zu der auch der größte Teil von Rheinland-Pfalz gehört. Hier verzeichnete das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (Wild) Zuwächse um rund 8,57 Prozent. „Hierzulande fühlen sich Feldhasen vor allem in Rheinhessen und der Vorderpfalz am wohlsten.“

Seit Beginn der Erfassung im Rahmen von Wild im Jahr 2002 sind die Feldhasenbesätze in Rheinland-Pfalz – abgesehen von klimatisch bedingten Schwankungen – stabil geblieben. Neben dem Wetter spielt auch eine abwechslungsreiche Vegetation eine entscheidende Rolle für Feldhasen. Hasenmütter brauchen vielfältige Kräuter, um eine fetthaltige Hasenmilch zu produzieren. Diese ist so nahrhaft, dass sie den Nachwuchs, der mit rund 120 Gramm auf die Welt kommt, innerhalb eines Monats auf ein Kilogramm Lebendgewicht bringt. „Haben die Hasenkinder eine gute Konstitution“, sagt LJV-Präsident Michae, „verkraften sie besser widrige Witterungsbedingungen.“