Pitter

Was für eine ausgetüftelte Sache diese Nimsphilharmonie in Stahl ist, stellt sich erst Stück für Stück heraus. Wir mussten ja erst mal die "kleine Preissteigerung" um ein Drittel der anvisierten Gesamtkosten verdauern.

Jetzt, wo wir das geschluckt haben, sind wir bereit, die wahre Größe der architektonischen Gesamtkonzeption auf uns wirken zu lassen. Da klatscht nicht etwa ein neuer Anbau unglücklich dicht an einem Schuppen, sondern diese Enge ist gestalterisch gewünscht. Das ist nämlich eine Fuge, die Alt von Neu trennt. Der Grad zwischen Alt und Neu, sage ich mal, ist genauso schmal wie der zwischen einer guten und einer schlechten Ausrede. Oder wird uns die Sache mit der Tür, die nur aufgeht, wenn eine andere Tür schon offen ist, demnächst als kunstvolle Konstruktion für Fortgeschrittene verklickert?! Ein Glück, dass der Herr Architekt noch nicht viel in der Eifel gebaut hat. Meine Walburga wäre sonst womöglich in einer dieser Fugen steckengeblieben. Und da ist dann aber Schluss mit lustig. Sonst sorge ich gerne mal in Stahl dafür, dass sich die Fugen passend fügen. Prost,