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Hallo Delfine - Marcel kommt

Eine von vielen Aktionen, die Marcels Delfintherapie möglich gemacht haben: Auf dem Fohmarkt beim Sommerfest der Krabbelgruppe engagieren sich Verkäufer und Kunden für den kleinen Jungen (hinten rechts mit seiner Mutter Nicole Schild, vorne rechts Bruder Fabian und Vater Stefan Schild). TV-Foto: Archiv/Brigitte Bettscheider
Eine von vielen Aktionen, die Marcels Delfintherapie möglich gemacht haben: Auf dem Fohmarkt beim Sommerfest der Krabbelgruppe engagieren sich Verkäufer und Kunden für den kleinen Jungen (hinten rechts mit seiner Mutter Nicole Schild, vorne rechts Bruder Fabian und Vater Stefan Schild). TV-Foto: Archiv/Brigitte Bettscheider
Marcel hat einen Reisetermin von "Kids and Dolfins" in die Türkei bekommen. Der zweieinhalbjährige Junge aus Lirstal leidet an der seltenen frühkindlichen Entwicklungsstörung Arthrogryposis multiplex congenita (AMC) leidet (der TV berichtete). Seine verbogenen Gelenke sind schon oft operiert worden.

Lirstal. (red) Marcel hat einen Reisetermin von "Kids and Dolfins" nach Kemer in die Türkei bekommen. Der zweieinhalbjährige Junge aus Lirstal leidet an der seltenen frühkindlichen Entwicklungsstörung Arthrogryposis multiplex congenita (AMC) leidet (der TV berichtete). Seine verbogenen Gelenke sind schon oft operiert worden. Seine Eltern haben nun mitgeteilt, dass sie noch dieses Jahr zur Therapie fliegen. Vom 9. bis 23. September ist ein Therapieplatz für den kleinen Marcel gebucht. Marcel kann zur Therapie fliegen dank der Hilfe, Unterstützung und Spenden. Marcel und seine Familie danken daher allen, die geholfen haben, und versprechen, nach der Rückkehr aus der Türkei ausführlich zu berichten. Zur Zeit muss Marcel noch mit seinem Plüschdelfin kuscheln aber es sind nur noch wenige Wochen, bis er hoffentlich mithilfe der Delfine ein Stück Lebensqualität mehr erhält. Die Eltern beklagen, dass es immer noch Therapien gebe, die von der Krankenkasse nicht bezahlt werden, so daß man auch als "Normalfamilie" auf finanzielle Hilfe und Spenden angewiesen sei. Eine Delfintherapie kostet etwa 8500 Euro, oft muss auch noch eine zweite Therapie folgen. Auch werden therapeutische Hilfsmittel wie Spezialdreirad oder Gehhilfen gar nicht oder nur teilweise von der Krankenkasse finanziert, so dass sich für eine Familie mit einem behinderten Kind immer wieder Hürden auftürmen die es zu überwinden gibt. Der Verein "Familie sein - Familie bleiben" aus Kaisersesch unterstützt Familien mit behinderten oder entwicklungsverzögerten Kindern hilfreich und steht mit Rat und Tat zur Seite sowie der Verein "Lichtblick" aus Biersdorf. Ohne solche "guten Geister" wäre man nach Auskunft von Marcels Eltern im Behörden- und Krankenkassendschungel verloren. Wer mehr über Marcel erfahren und die Delfintherapien unterstützen möchte, kann sich an seine Eltern wenden: Nicole und Stefan Schild, Telefon 02657/1636; Internet: www.delfintherapie-marcel .de.