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Kultur
Schlager, Glaskunst und flotte Käfer

Willi Auler und Helga Schröder vom Kulturbeirat mit Stadtbürgermeister Mathias Queck (von links) mit dem neuen Programm-Flyer Hermeskeiler Kultur(er)Leben.
Willi Auler und Helga Schröder vom Kulturbeirat mit Stadtbürgermeister Mathias Queck (von links) mit dem neuen Programm-Flyer Hermeskeiler Kultur(er)Leben. FOTO: Ursula Schmieder
Hermeskeil. Die Stadt Hermeskeil hat ein vielfältiges Kulturprogramm auf die Beine gestellt. Los geht es am 6. September, nicht ohne Hilfe von Ehrenamtlichen. Von Ursula Schmieder

Kulturfreunde in der Hochwaldstadt dürfen sich auf eine neue Runde Veranstaltungen im Herbst freuen. Diesmal startet die Reihe Hermeskeiler Kultur(er)Leben vor der offiziellen Eröffnung am Donnerstag, 6. September. Parallel zum Kulturprogramm (siehe Infobox), das bis 22. Dezember läuft, lädt das Vorleseteam der Stadtbücherei zu einer Reihe unter dem Titel „Hermeskeil liest … Märchen“ ein. Sie beginnt schon am Sonntag, 2. September, und lässt bis 15. November „alte und neue Märchen aufleben“ (siehe Bericht auf Seite 10) .

Hermeskeiler Kultur(er)Leben präsentiert sich somit mit deutlich mehr Veranstaltungen als zuletzt. Den offiziellen Beginn der Kulturreihe markiert traditionsgemäß eine Vernissage. Katharina Loch, Beurener Kunstglaserin, Glasveredlerin und Meisterin im Glashandwerk, zeigt in der Sparkasse Glasobjekte und Gemälde. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage von Gitarrist Herbert Seer, der Rock- und Popmusik aus vier Jahrzehnten spielt. Die Eröffnung ist ausnahmsweise Donnerstag statt Freitag. Dazu bewogen hat eine parallele Veranstaltung des Hochwald Gewerbe Verbandes (HGV). Er lädt erstmals zum „Heimat-Shoppen“ ein, einer bundesweiten Initiative zur Stärkung des Handels und Gewerbetreibender vor Ort. „Da wollten wir uns nicht ins Gehege kommen“, erklärt Willi Auler, erster Stadtbeigeordneter und Vorsitzender des für das Programm verantwortlichen städtischen Beirats.

Laut Stadtbürgermeister Mathias Queck gebührt Beiratsmitgliedern wie Auler und Helga Schröder großer Dank. Zum einen für das immer wieder sehr abwechslungsreiche Programm. Als Beispiele in diesem Jahr nennt er Robert Griess’ politisches Kabarett (15. September) sowie Lesungen in der Stadtbücherei und in der Bücherei Lorenzen. Zum anderen sei es dem Beirat zu danken, dass das Programm ehrenamtlich getragen werde von Bürgern der circa 6000 Einwohner zählenden Stadt. Das zeige, wie wichtig es sei, „dass wir Leute haben, auf die wir uns verlassen können“.

Schröder freut sich in erster Linie auf die Vernissage. Sie sei ja ihr „Baby“ und das von Peter Valerius, der auch die Aufgabe des Laudators übernehme. Gespannt ist sie zudem auf Veranstaltungen wie den Udo-Jürgens-Abend (13. Oktober), die Wirtschaftswunder-Revue „Himbeereis und flotter Käfer“ (27. Oktober) und die „große“ Helene-Fischer-Tribute-Show (3. November). Auler stellt dazu fest, dass Sängerin Laura Heinz nicht nur aussehe wie Helene Fischer: „Sie hat auch eine ähnliche Stimme.“ Und sie sei mit einer „richtig guten Band“ mit Background-Sängern, Tänzern und einer tollen Lichtshow unterwegs.

Zum Abschluss werde es dann „richtig weihnachtlich“ beim Konzert in der Hochwaldhalle (22. Dezember), einem der verschiedenen Veranstaltungsorte. Dafür werden vier Eintrittskarten verlost. Auler und Queck betonen in dem Zusammenhang die Bedeutung der regionalen Sponsoren aus Hermeskeil und Umgebung: „Sie sind immer wieder da, um uns zu unterstützen – finanziell wie ideell“, weiß Auler dieses Engagement zu schätzen. Für den Stadtbürgermeister beweist es, „dass die Gewerbetreibenden zu Hermeskeil stehen“.