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Hochwald: Streusalzlager in Hermeskeil gut gefüllt - Skiclub Dollberg hofft auf neue Schneefälle

Hochwald: Streusalzlager in Hermeskeil gut gefüllt - Skiclub Dollberg hofft auf neue Schneefälle

Auf der Piste am Dollberg (Hochwald) herrschte am Wochenende viel Betrieb. Damit der Wintersportspaß weitergehen kann, hoffen die Betreiber auf den ab Dienstag gemeldeten Schneenachschub. Auch die Straßenmeisterei Hermeskeil sieht sich dafür gut gerüstet: Ihr Lager ist voll, weitere 600 Tonnen Steusalz sind bestellt.

Am Erbeskopf sind am Wochenende mehr als 10.000 Skifahrer, Snowboarder und Rodler die Hänge hinabgesaust . Aber nicht nur dort waren die Betreiber der Wintersportanlagen hochzufrieden. Auch im kleinen Skigebiet am Dollberg bei Neuhütten sprechen die Macher vom Skiclub Dollberg von einem "gelungenen" Saisonauftakt.

"Bei uns war zwar nicht so viel los wie am Erbeskopf", sagt der Vereinsvorsitzende Hans-Josef Schmitt. "Aber so viele Leute könnten wir auch gar nicht unterbringen." Mit 300 Rodlern und Skifahrern habe man "volles Haus" gehabt. Viele Gästen seien auch von der Mosel und aus dem Saarland angereist.

Am Dollberg wird alles ehrenamtlich organisiert. Der Verein, der etwa 250 Mitglieder hat, betreibt neben der Skihütte und der 300 Meter langen Piste samt Lift und Flutlicht auch eine Rodelbahn und eine Bahn für aufblasbare LKW-Schläuche, die beide kostenlos genutzt werden können. Für den ersten Saisonhöhepunkt am kommenden Sonntag, 15. Januar, hofft Schmitt allerdings noch auf etwas Schneenachschub. Dann soll ab 11 Uhr das Hochwald-Pokalrennen am Dollberg starten, eine Veranstaltung des Skiclubs und des Bezirks Eifel-Hunsrück im Skiverband Rheinland. Die Teilnehmer können in verschiedenen Altersklassen zum Riesenslalom antreten. Die Anmeldung läuft über die Vereine der Region wie zum Beispiel auch den Hermeskeiler Skiclub. "Damit das Rennen starten kann, bräuchten wir noch ein paar Zentimeter Schnee", sagt Schmitt. Aber für diese Woche seien ja noch Schneefälle gemeldet.

Am Montag war der Skilift ab 15 Uhr in Betrieb. Wie es in den nächsten Tagen aussehe, müsse je nach Wetterlage spontan entschieden werden. Aktuelle Infos gibt es laut Schmitt täglich unter www.skiclub-dollberg.de und am Schneetelefon (06503/3445).

Auf etwas mehr Schnee wartet auch die Tourist-Information Hermeskeil, die Schneeschuhwanderungen organisiert. Laut Touristinfo-Chefin Claudia Fuchs ist das derzeit noch nicht möglich: "Leider können wir die Strecken nicht künstlich beschneien. Und die Höhe der Schneedecke reicht noch nicht aus." Sie hoffe deshalb auf weitere "schneereiche Tage und niedrige Temperaturen". Im Internet auf www.hermeskeil.de und auf ihrer Facebookseite will die Touristinfo die Wanderer auf dem Laufenden halten.

Optimistisch ist auch Arnold Eiden, Leiter der Straßenmeisterei in Hermeskeil, die für den Winterdienst auf etwa 300 Straßenkilometern in den Verbandsgemeinden Hermeskeil, Kell und Ruwer zuständig ist. "Wir haben die Lage gut im Griff", sagt Eiden am Montag. Die Glätte vom Wochenende habe sein Team "gut überstanden", obwohl die neun Räumfahrzeuge "oft im Einsatz waren". Dass das Glatteis genau zum Wochenende gekommen sei, sei sogar günstig gewesen: "Dann fahren weniger Lastwagen, insgesamt ist weniger Verkehr - das hilft uns schon."

Dass ab Dienstag neuer Schnee und Glatteisgefahr gemeldet sind, sieht Eiden gelassen. Die Straßenmeisterei sei dafür gerüstet. Laut Straßenwärtermeister Heiko Nellingen lagern etwa 700 Tonnen Streusalz auf dem Betriebsgelände, 600 weitere seien bestellt. "Die werden wir aber auch brauchen." Am Wochenende sei ein Fahrzeug für zwei Schichten schon allein mit 40 Tonnen Salz beladen worden.