Ermittlungen laufen

SAARBURG/TRIER. (sw) Im Fall um die Manipulationen des Funkverkehrs in der Luft und am Boden von der DRK-Rettungswache Saarburg aus (TV vom 23., 24./25. und 26. Juni) ist die Staatsanwaltschaft Trier noch mit den Ermittlungen beschäftigt.

Die Nachricht hatte in Saarburg sowie in der gesamten Region für Aufsehen und Entsetzen gesorgt: Der TV hatte in der Ausgabe am 23. Juni von der vorläufigen Suspendierung des Leiters der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Saarburg berichtet. Er wird verdächtigt, über mehrere Monate mit einem analogen Funkgerät von der Rettungswache Saarburg aus die Kommunikation in der Luft und am Boden manipuliert zu haben.Rettungskräfte des Hubschraubers der "Luxembourg Air Rescue", die mit der Rettungswache Saarburg zusammenarbeitet, hatten stets nach der Alarmierung und dem Start von Luxemburg aus keinen Kontakt mehr zu den Saarburger Kollegen bekommen. Inwieweit dadurch das Rettungsteam möglicherweise verspätet zu Einsatzorten gelangte und ob Menschenleben gefährdet worden sind, prüft derzeit die Staatsanwaltschaft Trier. Der Leitende Oberstaatsanwalt Horst Roos erklärte auf TV-Nachfrage: "Wir stecken noch in den Ermittlungen und geben keine näheren Auskünfte." Wann mit ersten Erkenntnissen zu rechnen sei, ließ Roos offen. German Robling, Geschäftsführer des DRK- Kreisverbandes Trier-Saarburg, sagte gestern: "Es gibt keine Neuigkeiten im Rettungswachen-Fall. Der Leiter ist nach wie vor vorläufig vom Dienst suspendiert."

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