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Erster Tag im neuen Amt - Politischer Alltag geht für Dreyer los

Erster Tag im neuen Amt - Politischer Alltag geht für Dreyer los

Wahl, Vereidigung, erste Rede als Ministerpräsidentin: Für Malu Dreyer (SPD) war der 16. Januar ein ganz besonderer Tag. Nun beginnt für sie der politische Alltag - und der ist voller Herausforderungen.

Nach der Wahl zur Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz beginnt für die neue rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) am (heutigen) Donnerstag der politische Alltag. Ein großer Termin steht dabei noch nicht auf dem Programm. Ihre erste Regierungserklärung wird die 51-Jährige Nachfolgerin von Kurt Beck (SPD) ohnehin erst bei der Landtagssitzung am 30. Januar halten.

Die bisherige Sozialministerin Dreyer war am Mittwoch im Landtag mit 60 von 100 gültigen Stimmen in ihr neues Amt gewählt worden, kurz zuvor war Beck offiziell zurückgetreten. Mit seinem Abgang ging in Rheinland-Pfalz eine Ära zu Ende, immerhin war er mit einer Amtszeit von mehr als 18 Jahren Deutschlands dienstältester Ministerpräsident.

Übernommen hat Dreyer aus der Beck-Amtszeit auch eine Reihe von Problemen im Land. Dazu zählen der insolvente Nürburgring, der kriselnde Flughafen Hahn oder die Geldnot der Kommunen. Die Probleme möchte Dreyer gemeinsam mit der oppositionellen Union angehen. „Ich will Sie einladen, dass wir vor allem miteinander reden“, hatte sie nach ihrer Wahl am Mittwoch gesagt. Klöckner hatte der neuen Regierungschefin ihrerseits Zusammenarbeit angeboten. Sie sagte, dass Beck seiner Nachfolgerin kein bestelltes Feld überlasse.

Als erste Amtshandlung hatte Dreyer am Mittwoch den bisherigen SPD-Generalsekretär Alexander Schweitzer zum neuen Sozialminister und die bisherige Staatssekretärin Jacqueline Kraege (SPD) zur Chefin ihrer Staatskanzlei ernannt. Auch für die beiden bildet der Donnerstag nun den Auftakt in einen neuen beruflichen Abschnitt.

Malu Dreyer

Kurt Beck