Positionen für die Zukunft

Positionen für die Zukunft

So soll sich die Universität in der Konkurrenz zu großen Hochschulen behaupten.

Trier (r.n.) Hochschulen und Forschungsinstitute wetteifern auf Landes- und Bundesebene um die immer knapper werdenden finanziellen Mittel. In einem Positionspapier hat Präsident Michael Jäckel im vergangenen Jahr die Eckpunkte für eine tiefgreifende Diskussion über notwendige Veränderungen an der Universität Trier beschrieben (TV vom 4. April 2016). Sie sind für ihn das Leitprogramm auch für die zweite Amtszeit. Hier eine Zusammenfassung:Internationalität: Die Internationale Vernetzung ist wichtig für die Zukunft der Universität Trier. So soll die Zahl der ausschließlich englischsprachigen Angebote erhöht werden. Es gibt enge Kontakte zu Hochschulen in anderen Ländern, auch nach China und Taiwan. Derzeit studieren junge Menschen aus mehr als 90 Ländern in Trier. Diese Internationalität soll in Zukunft noch stärker betont werden. Lehre: Alle Studiengänge müssen auf Inhalte und die didaktische Vermittlung überprüft werden. Es geht darum, sich mehr um die Studierenden zu kümmern. Deshalb ist eine deutliche Verbesserung der Beratungs- und Betreuungssituation erforderlich. Zum Beispiel mit praxisorientierten Studiengängen wie Klinische Pflege soll der zunehmenden Spezialisierung im Studium entgegengewirkt werden. Forschung: Die Universität soll im Bereich Forschung bis zum Jahr 2020 in mehreren Bereichen auch international eine wichtige Rolle spielen. Vorbild dabei ist der Bereich Angewandte Mathematik/Statistik/Simulation. Notwendig ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit in vielen Bereichen. Infrastruktur: Der Sanierungsbedarf auf dem Campus ist groß. Davon zeugen Baustellen auf dem Gelände. Unipräsident Jäckel hält einen zusätzlichen Forschungsbau mit großem Multifunktionsraum mittelfristig für unverzichtbar. Am Ausbau der Informationstechnologien wird beständig gearbeitet. So wird derzeit ein zweites Lernlabor eingerichtet. Die Erweiterung der Universitätsbibliothek für neue Formen des digitalen Lernens und Forschens soll noch in diesem Jahr starten. Regionalität: Die Universität hat für die Stadt und die Region Trier enorme Bedeutung. Das zeigt sich auch in der 2014 gegründeten Wissenschaftsallianz, in der Universität und Hochschule die enge Zusammenarbeit mit wichtigen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Kultur vereinbart haben. <%LINK auto="true" href="http://www.uni-trier.de" text="www.uni-trier.de" class="more"%>