Das Beste für die Kleinsten

Die Kindertagesstätte St. Stephanus in Leiwen wird ab September umfassend ausgebaut und saniert. Mehr als 200 000 Euro werden in diese Maßnahme investiert.

Leiwen. 200 000 Euro sind zwar kein Pappenstiel, aber den Leiwenern liegt der Nachwuchs am Herzen. Deshalb soll alles erdenklich Gute geschaffen werden, um den Kindern des Orts auch in den kommenden Jahren eine zweckmäßige und sichere Kindertagesstätte anbieten zu können. Diese ist ein Standort der KiTa gGmbH des Bistums Trier und wird nun umfassend saniert und umgebaut.
"Bisher hatten wir nur zwei Gruppen zu betreuen und zu versorgen", erzählt Leiterin Birgit Huwer. "In Zukunft soll es noch eine weitere Gruppe geben." Damit wird die Regelgruppe mit 20 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren und eine geöffnete Kindergartengruppe mit 20 Mädchen und Jungen im Alter von zwei bis sechs Jahren ab Anfang Januar um eine altersgemischte dritte Gruppe (ein bis sechs Jahre) ergänzt. Mit Blick auf das Alter der Kinder heißt dies für die fünf Erzieherinnen sowie die zwei Wirtschafts- und Reinigungskräfte, einige Fortbildungen und Hospitationen zu besuchen.
"Die Ganztagsplätze sind aufgestockt worden, und damit gilt es auch für das Personal umzudenken", sagt Huwer. Architekt Manfred Düx aus Riol hat den Umbau großzügig geplant und eine eigene Küche vorgesehen. Um ein kindgerechtes Essen kochen und anbieten zu können, wird eine eigene Köchin eingestellt. Investiert wird auch in den Brandschutz, den Ausbau der Räume, den Schlafbereich und einen eigenen Personalraum, der bis dato fehlte.
Die Kinder werden den Aus- und Umbau hautnah und täglich erleben können. Huwer verspricht: "Bei schönem Wetter wollen wir uns auf dem riesigen Außengelände viel bewegen, den großen Sportraum nutzen und wöchentlich, soweit das Wetter mitspielt, ins Schwimmbad fahren." Das Team wolle sich flexibel zeigen und die Umbauzeit für die Kinder bsonders interessant gestalten.
Im Januar 2012 soll in die neuen Räumlichkeiten eingezogen werden. Ortsbürgermeister Claus-Peter Feller sagt: "Bei dem 200 000-Euro-Projekt geben uns der Bund, das Land und der Kreis relativ hohe Zuschüsse." Aus der Haushaltskasse der Ortsgemeinde seien rund 38 000 Euro zu finanzieren.
Der erste Teil der heutigen Kindertagesstätte war 1957 erbaut und 1959 eröffnet worden. Im Jahre 1971 wurden weitere Räume angebaut. Sanierungen sind fast jährlich durchgeführt worden. dis

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