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Vorsicht, Abfall!

Frank Jeromine, Umwelttechniker für Sonderabfall bei der Firma Horsch, erklärt den Kindern an alltäglichen Sachen wie Spraydosen, Farben oder Batterien, was verschiedene Symbole zu bedeuten haben und wie diese als Abfälle entsorgt werden müssen. Foto: Kerstin Pätzold
Frank Jeromine, Umwelttechniker für Sonderabfall bei der Firma Horsch, erklärt den Kindern an alltäglichen Sachen wie Spraydosen, Farben oder Batterien, was verschiedene Symbole zu bedeuten haben und wie diese als Abfälle entsorgt werden müssen. Foto: Kerstin Pätzold
TRIER. Farben, Spraydosen, Leuchtstofflampen und Batterien hatten die Kinder mitgebracht. Wie sie mit diesen Dingen als Sonderabfall umzugehen haben und wie die Feuerwehr Gefahrgut entsorgt, darum ging es im Rahmen des "Zukunftsdiploms für Kinder" auf dem Gelände der Firma Horsch. ARRAY(0x118a13228)

"Wieso dampft das so?", war nur eine der Fragen, die Feuerwehrmann Sven Ney an diesem Nachmittag gestellt wurden. Die rund 15 Kinder, die auf das Gelände der Firma Horsch in Trier gekommen waren, um sich für ihr "Zukunftsdiplom" über die richtige Entsorgung von Sondermüll schlau zu machen, fragten neugierig nach.Gefährliche Flüssigkeiten

Die Feuerwehrmänner (und eine Frau) des "Löschzugstabs Mitte" demonstrierten den Kindern in kompletter Schutzausrüstung, wie die Feuerwehr beispielsweise illegal abgelagerte, unidentifizierbare Fässer entsorgt. Außerdem wurden die Interessierten darauf aufmerksam gemacht, dass unklare Flüssigkeiten gefährlich sein können. Frank Jeromin, Umweltschutztechniker für Sonderabfall bei der Firma Horsch, wies die Kinder anhand ihrer Mitbringsel auf die verschiedenen Symbole an alltäglichen Dingen hin und stufte die Gegenstände als "mindergiftig, giftig oder gesundheitsschädlich" ein. Auch einzelne Erwachsene, wie Helen Harden, die mit ihren Kindern Finn (10) und Mattis (6) aus dem Schammatdorf "spontan darauf aufmerksam geworden war", fanden die Erklärungen und Hinweise der Experten "ganz interessant". Am Ende durften die Kinder selbst noch aktiv werden und sich am "Feuerwehrlöschen" an einer eigens dafür aufgestellten Wand üben. Für die Teilnahme an der Veranstaltung bekommt jeder der Beteiligten einen von sechs Stempeln in seinen "Zukunftsdiplom"-Pass.