Immer auf der Suche nach neuen Wegen - Konzertorganist Serge Schoonbroodt gastiert in Hillesheim

Immer auf der Suche nach neuen Wegen - Konzertorganist Serge Schoonbroodt gastiert in Hillesheim

Die Orgel begleitet ihn schon sein ganzes Leben - dementsprechend kann er sie auch bedienen. Serge Schoonbroodt spielt am Samstag, 27. August, in der Hillesheimer Pfarrkirche St. Martin auf. Eintritt für Schüler und Studenten frei.

Hillesheim. Er gilt als kreativer Rebell unter den Organisten und geht in seinen Konzerten neue Wege.
Für den charismatischen Lütticher Konzertorganisten Serge Schoonbroodt ist die Orgel nicht nur ein Instrument für den Gottesdienst, sondern auch ein Stück Kulturgut für jedermann. Er sucht immer wieder ungeahnte Verbindungen zwischen der Orgel und anderen Künsten wie Zirkus oder Hip-Hop - und findet sie auch: Mit Jugendlichen aus seinem Wohnviertel, vorwiegend mit Migrationshintergrund, hat er etwa das bis heute erfolgreiche Projekt Hiporgel initiiert.
Serge Schoonbroodt wird 1971 in Eupen im deutschsprachigen Teil Belgiens geboren. Er tritt früh in die Fußstapfen seines Vaters - ebenfalls Organist - und entscheidet sich für die Musik als Lebensbegleiter.
Nach seinem ersten Preis am Konservatorium von Brüssel im Jahr 1992 geht er nach Paris und tritt in die Maîtrise der Kathedrale Notre-Dame ein, wo er eine Gesangsausbildung erhält.
Seine Organistenkarriere beginnt 1996 mit einer ersten CD mit Werken von Jacques Boyvin, aufgenommen an der Parisot-Orgel von Notre-Dame du Guibray in Falaise (Normandie). Diese CD ist der Ausgangspunkt einer ganzen Serie von Einspielungen mit Werken altfranzösischer Meister auf bedeutenden historischen Orgeln.
Heute gibt er zahlreiche Konzerte in ganz Europa und Südamerika - Hillesheim ist sein nächster Stopp. Der Eintritt kostet für Erwachsene 12 Euro. Schüler und Studenten müssen nichts zahlen. red

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