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"Drei Punkte, dann zur Kirmes"

"Drei Punkte, dann zur Kirmes"

Der Auftakt gelang beim 8:0-Sieg gegen RW Wittlich II sehr eindrucksvoll. Was war der Schlüssel zum doch so nicht erwartet hohen Sieg?Oleg Tintor: Der Schlüssel zum Sieg war, dass wir endlich mal in Führung gegangen sind und im Gegensatz zur vorigen Woche sehr gut gespielt haben.

Das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können, hätten wir alle hochkarätigen Chancen genutzt. Man muss aber sagen, dass RW II ersatzgeschwächt aufgetreten ist. Trotz allem bin ich mit der Spielweise und dem Auftreten meiner Mannschaft sehr zufrieden. Wichtig war für mich, dass wir das Spiel bis zum Schluss mit vollem Ernst zu Ende gebracht und alle Stürmer getroffen haben. Im Kreispokal gab es eine Woche vorher eine 0:6-Klatsche. War das ein Ausrutscher oder ist die Mannschaft noch nicht so weit, dass sie eine Saison konstant spielen kann?Tintor: Gegen Bernkastel hatten wir die große Chance, in Führung zu gehen, aber bekommen im Gegenzug das 0:1. Danach war Bernkastel an dem Tag einfach besser. Aus sieben Chancen machen die Bernkasteler sechs Tore. Nach dem Spiel habe ich der Mannschaft noch auf dem Platz gesagt, was ich von dem Auftritt gehalten habe und mir die kommende Woche genau anschauen werde und dann entscheide, wer im ersten Saisonspiel gegen RW Wittlich II spielt. Die Woche wurde sehr konzentriert gearbeitet. Auch das war ein Grund für den hohen Sieg. Ich denke, dass die Niederlage in der Höhe ein Ausrutscher war. Dass wir noch Spiele verlieren werden, kann vorkommen, aber nicht wie gegen Bernkastel.Jetzt steht das Gastspiel bei der SG Buchholz II an. Welche Prognose können Sie geben und wie gestaltet sich die personelle Situation?Tintor: Letzte Saison haben wir uns sehr schwer gegen Buchholz II getan. Die Manderscheider verfügen über eine sehr spielstarke und junge Truppe. In dem Spiel müssen wir auch wieder 100 Prozent geben, um Punkte einzufahren. Danach wird dann mit der Mannschaft hoffentlich mit drei Punkten mehr die Wittlicher Kirmes gefeiert. Aber bis dahin müssen wir fokussiert sein. Für Sonntag habe ich alle Mann an Bord, außer Christoph Teusch, der beruflich verhindert ist. Interview: Lutz Schinköth