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Was bedeutet Gasprüfung bei Wohnmobilen?

Was bedeutet Gasprüfung bei Wohnmobilen?

Essen/Hannover (dpa) Eine Flüssiggas-Anlage im Wohnmobil versorgt die Heizung und den Kühlschrank mit Energie. Und auch zum Kochen und für die Warmwasserbereitung ist sie nötig.

Vor dem Urlaub sollte man aber rechtzeitig nachsehen, wann die Anlage zuletzt von einem anerkannten Sachkundigen auf ihre Funktionstüchtigkeit und die Sicherheit überprüft wurde. Immerhin droht bei einem Defekt Explosionsgefahr, warnt der Tüv Nord.
Deshalb muss die Anlage alle zwei Jahre eine Gasprüfung nach den Vorschriften des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) zum Beispiel bei einer Prüforganisation absolvieren. Der Prüfer kontrolliert dabei den Gaskasten, die Gasschläuche und die Brennstellen. Dazu kommt die Druckprüfung der Gasleitungen und ein Test der Zündüberwachungen.
Ohne die Prüfbescheinigung samt Prüfplakette kann das Wohnmobil nicht zur Hauptuntersuchung vorfahren, teilt der Tüv Nord mit. Zwar gelte die Vorschrift in der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung nicht für Wohnwagen, also für Wohneinheiten, die über die Anhängerkupplung am Auto befestigt sind. Dennoch sollten auch Wohnwagenbesitzer regelmäßig eine Gasprüfung vornehmen lassen, schon aus eigenem Interesse an der Sicherheit. Außerdem verlangen immer mehr Campingplatzbetreiber den Nachweis einer Gasprüfung.