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Salz und Zucker: Was ist gesund?

Salz und Zucker: Was ist gesund?

Das richtige Maß macht den Unterschied, auch wenn es um Süße und Gewürze geht.

Berlin (dpa) Zu viel ist nie gesund. Und auch bei Zucker und Salz gilt: in Maßen. Doch wie viel sollte es täglich sein?
Zucker: Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt sechs Teelöffel (25 Gramm) Zucker aus verarbeiteten Lebensmitteln wie etwa Cola, Ketchup, oder Tiefkühl-Pizzen pro Tag. Zwar spricht die WHO von einer Obergrenze von 50 bis maximal 60 Gramm Zucker pro Tag - also zehn Prozent der täglich konsumierten Kalorien. Jedoch empfiehlt sie, diese möglichst auf fünf Prozent zu senken. Das entspricht dann etwa 25 Gramm. Die WHO-Richtlinie bezieht sich nicht auf den natürlichen, in frischem Obst oder in Milch vorkommenden Zucker.
Um den Zuckerkonsum zu reduzieren, hilft es schon, auf Haushaltszucker oder andere Süßungsmittel wie Honig, Sirup oder Fruchtdicksäfte zu verzichten. Zuckergesüßte Erfrischungsgetränke sind ebenfalls nicht empfehlenswert. Zucker versteckt sich auch in Lebensmitteln, in denen es viele nicht erwarten, wie etwa Brot.
Salz: Die WHO empfiehlt Erwachsenen weniger als fünf Gramm pro Tag, was etwas weniger als einem Teelöffel Salz entspricht. Der Richtwert der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt bei sechs Gramm Speisesalz am Tag. Die tägliche Salzaufnahme liegt einer Studie des Robert-Koch-Instituts zufolge bei Frauen durchschnittlich bei 8,4 Gramm und bei Männern bei zehn Gramm.
Der DGE zufolge beinhaltet zum Beispiel eine Scheibe Salami etwa 1,2 Gramm Salz. Bei einem Laugengebäck ist es rund ein Gramm.
Um den Salzkonsum zu reduzieren, empfiehlt die WHO zum Beispiel, keinen Salzstreuer auf den Tisch zu stellen oder weniger salzige Snacks zu essen.