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Morbach erwartet wütenden Gegner

Jubeltraube: Nach der Pokalüberraschung wartet auf Mehring nun wieder der Liga-Alltag.
Jubeltraube: Nach der Pokalüberraschung wartet auf Mehring nun wieder der Liga-Alltag. FOTO: Sebastian J. Schwarz / sjs / Sebastian J. Schwarz
Fußball-Rheinlandliga: Spitzenreiter gastiert in Linz. Tarforst will Wiedergutmachung.

FSV Salmrohr - Sportfreunde Eisbachtal (Samstag, 14.30 Uhr, Salmrohr)

Ausgangslage: Nach der knappen Niederlage beim TuS Mayen möchte der FSV Salmrohr gegen das nächste Topteam der Liga wieder zurück in die Erfolgsspur. Die Gäste mussten sich in neun Auswärtsspielen erst einmal geschlagen geben. Auch das Hinspiel gibt wenig Anlass zur Hoffnung. Beim 1:5 am dritten Spieltag ging der FSV mit wehenden Fahnen unter. „Wir brauchen eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zum Spiel gegen Mayen und müssen deutlich aggressiver auftreten“, fordert Salmrohrs Trainer Lars Schäfer.

Personal: Niklas Lames (berufsbedingt), Leon Gilz (berufsbedingt) und Marco Unnerstall (Sehnenanriss im Oberschenkel) werden dem FSV fehlen.

Prognose: Salmrohr verliert knapp gegen den Favoriten.

SG Malberg - FSV Trier-Tarforst (Samstag, 16 Uhr, Malberg)

Ausgangslage: Tarforst möchte im zweiten Auswärtsspiel in Folge Wiedergutmachung betreiben. Nach dem herben 0:3 in Andernach, bei dem die Tarforster eine rabenschwarze erste Halbzeit erlebten, soll in Malberg alles besser werden. Mit einem Sieg möchten die Trierer ihren sechsten Tabellenplatz vor dem VfB Linz verteidigen, um sich auch weiterhin im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Die SGM ist so etwas wie das Überraschungsteam der Liga. Siegen gegen Ahrweiler und Mayen stehen unter anderem Niederlagen gegen Neitersen oder Mülheim-Kärlich gegenüber.

Personal: Die Personaldecke des FSV Tarforst schrumpft weiter. Bernhard Heitkötter (Rückenprobleme), Martin Gorges (Bauchmuskelzerrung), Pajtim Gashi (muskuläre Probleme), Jan Bauchmüller (Zerrung) und Yannick Lackas (krank) sind für die Partie in Malberg mehr als nur fraglich.

Prognose: Tarforst erkämpft sich ein Remis.

SG Ellscheid - TuS Oberwinter (Sonntag, 15 Uhr, Gillenfeld)

Ausgangslage: Für die SG Ellscheid zählt im Heimspiel gegen den Tabellenletzten nur ein Sieg. Die Formkurve spricht für die SGE. Von den vergangenen fünf Ligaspielen wurde keines verloren. Allerdings musste sich Ellscheid in den drei jüngsten Partien mit einem Remis zufriedengeben. „Der Gegner kämpft auch ums Überleben, dennoch möchten wir unsere Serie mit der vollen Punktzahl fortsetzen“, meint Niklas Wagner, Trainer der Ellscheider.

Personal: Thomas Schweisel (Nasenbeinbruch), Matthias Alt (Knieprellung) und Marcel Kirwel (private Gründe) fallen bei der SGE aller Voraussicht nach aus.

Prognose: Ellscheid gelingt der Befreiungsschlag mit einem Dreier.

SV Mehring - SG Neitersen (Sonntag, 15 Uhr, Mehring)

Ausgangslage: Zehn Punkte sammelte der SV Mehring in den vergangenen vier Ligaspielen. Hinzu kam unter der Woche der sensationelle Einzug ins Halbfinale des Rheinlandpokals (siehe Meldung rechts oben). „Ich glaube nicht, dass wir Schwierigkeiten haben, den Schalter umzulegen“, sagt Mehrings Trainer Frank Meeth.

Personal: Bis auf Erik Michels kann SVM-Coach Frank Meeth weiterhin aus dem Vollen schöpfen.

Prognose: Mehring siegt knapp.

SG Andernach - SG Hochwald-Zerf (Sonntag, 15.30 Uhr, Andernach)

Ausgangslage: Die SG Hochwald-Zerf ist durch die lange Sieglosserie der vergangenen Wochen in der Tabelle abgerutscht. Mittlerweile findet sich der Aufsteiger im Abstiegskampf wieder und bekommt es nun mit dem Tabellennachbarn aus Andernach zu tun. Für Zerf ist es ein weiteres richtungsweisendes Spiel.  „Defensiv möchten wir die Kompaktheit der letzten Wochen bestätigen. Vorne gilt es, wieder unbekümmerter zu Werke zu gehen“, sagt Robin Mertinitz von der SGH.

Personal: Definitiv fehlen werden der SGH Sebastian Dengler, Andy Müller und Fabian Mohsmann. Fraglich sind zudem Florian Lorenz (blutiger Zeh), Niklas Koltes (Augenhöhlenprellung) sowie Johannes Carl und Benedikt Haas (beide krankheitsbedingt).

Prognose: Zerf muss sich zum dritten Mal in Folge mit einer Punkteteilung zufriedengeben.

VfB Linz - SV Morbach (Sonntag, 15.30 Uhr, Linz)

Ausgangslage: Der Vorsprung des SV Morbach auf die Eisbachtaler Sportfreunde beträgt nur noch zwei Zähler. Gelingt es dem SVM, die herausgespielten Chancen wieder kaltschnäuziger zu nutzen, stehen die Chancen auf die Verteidigung der Tabellenspitze gut. Doch Morbach ist gewarnt, denn der VfB zählt zu jenem elitären Kreis der Liga, der dem Spitzenreiter im Hinspiel bereits ein Remis abluchsen konnte. „Auf dem Kaiserberg erwartet uns eine schwere Partie, da Linz nach dem verspielten 3:0-Vorsprung letzte Woche wütend sein wird“, sagt Morbachs Trainer Thorsten Haubst.

Personal: Yannik Kerzan und Max Heckler (Sprunggelenksprobleme) werden beim SVM den Rest des Jahres ausfallen. Dafür werden Matthias Haubst und Marius Marx in den Kader zurückkehren.

Prognose: Nach zwei Remis in Folge siegt Morbach knapp in Linz.