Arzfelder SPD bestätigt Vorstand und kritisiert Kreispolitik

Arzfelder SPD bestätigt Vorstand und kritisiert Kreispolitik

Die SPD Arzfeld beklagt Ungerechtigkeiten im Eifelkreis: Der wiedergewählte Vorsitzende Rainer Hoffmann stört sich daran, dass der Kreis über Zweckverbände das Skigebiet auf dem Schwarzen Mann oder das Prümer Kurcenter mitfinanziert, andererseits aber ärmere Verbandsgemeinden mit leerstehenden Schulen nicht unterstütze.

Arzfeld. Rainer Hoffmann, der alte und neue Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Arzfeld, beklagt Ungerechtigkeiten im Eifelkreis: "Andere Verbandsgemeinden senken die Umlage, unter anderem durch die Übertragung von Schulen an den Kreis, wir werden alleine gelassen", sagt Hoffmann auf der jüngsten Mitgliederversammlung. Dabei spielte er auf die ungleiche Behandlung und Aufteilung der Zweckverbände im Eifelkreis an. Der Kreis, sagt Hoffmann weiter, finanziere in der Verbandsgemeinde Prüm, die den niedrigsten Umlagesatz auf Kreisebene habe, ein Schwimmbad und eine Skipiste, gleichzeitig werde die Verbandsgemeinde Arzfeld mit zwei leerstehenden Schulen in Waxweiler und Daleiden alleinegelassen. "Dies kann so nicht sein, der Kreis muss endlich seiner Ausgleichs- und Unterstützungsfunktion nachkommen und das Gleichgewicht und die kommunale Gleichbehandlung sicherstellen", fordern die Arzfelder Sozialdemokraten.
Außerdem stand die Neuwahl des Vorstands auf der Tagesordnung der Genossen. Als Vorsitzender wurde Rainer Hoffmann (Arzfeld) wiedergewählt, genauso wie sein Stellvertreter Oskar Theisges (Jucken). Neu im Amt sind Ernst Hitzges als Kassierer sowie Nina Allar und Hans Heyen als Beisitzer. Zu Gast waren auch der SPD-Bundestagskandidat aus Daun, Jens Jenssen, und der stellvertretende Kreisvorsitzende Nico Steinbach. red