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Herbstkirmes: Nach sieben Jahren wieder ein voller Erfolg

Herbstkirmes: Nach sieben Jahren wieder ein voller Erfolg

Nach sieben Jahren Pause war am vergangenen Wochenende erstmals wieder Herbstkirmes auf dem Bitburger Beda-Platz. Aufgrund des guten Wetters wurde die Kirmes gut angenommen. Auch im nächsten Jahr werden sich im November wieder die Karussells drehen.

Bitburg. Petrus hat wohl ein Herz für Kirmesfreunde. Statt des typischen Novemberregens und Nebels lachte am Wochenende über Bitburg die Sonne, die Temperaturen blieben mild. Ein guter Grund, den Sonntagsspaziergang über den Rummel zu machen: Am Nachmittag ist der Beda-Platz gut gefüllt.
Schaustellerin Anni Altmeier ist glücklich: "Uns alle hat es riesig gefreut, dass die Kirmes so gut angenommen wurde. Es ist ein kirchliches Traditionsfest. Das gehört genauso zu Bitburg wie der Beda-Markt und die Grenzlandtreffen." Auch die Besucher sind begeistert. Emilie (7) aus Baustert findet die Kirmes "cool", wie sie sagt. "Ich war schon auf dem großen Karussell (dem Super-Allround, Anm. d. Red.) und mit meiner kleinen Cousine auf dem Kinderkarussell." Auch Viktoria (14) und Klara (15) lassen es noch einmal so richtig rundgehen, probieren die Fahrgeschäfte aus und genießen Erdbeerspieße und Nutella-Mandeln. "Schön", sagt Viktoria, "normalerweise ist Kirmes ja nur im Sommer".
Bereits Freitag und Samstag hatten viele Besucher den Weg zur Kirmes gefunden. Trotz der gleichzeitig stattfindenden Kneipen-Nacht am Freitag war die Stimmung bei der Après-Ski-Fete im Zelt gut, und das Feuerwerk am Samstagabend entpuppte sich als Publikumsmagnet.
"Die Leute sind zwar etwas später gekommen, sind aber nach dem Feuerwerk noch geblieben", erzählt Anni Altmeier. Und auch der gestrige Familientag sorgt rundum für zufriedene Gesichter. "Im Großen und Ganzen hat das Paket gestimmt", resümiert Lolita Sonnier. Für sie und ihre Kollegen ist die Neuauflage der Bitburger Herbstkirmes eine gelungene Sache. "Nun werden wir uns zusammensetzen und überlegen, was wir vielleicht noch anders oder besser machen können", sagt Altmeier. Aber eines ist jetzt schon sicher: "Wir kommen wieder!" wiw