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Leser diskutieren Verkehr vor Bitburger Schulen

Leser diskutieren Verkehr vor Bitburger Schulen

Bitburg Der TV-Bericht "Fünf Minuten Ausnahmezustand", der die teils chaotische Verkehrssituation vor den Bitburger Schulen thematisiert, hat auf der Facebookseite der Lokalredaktion Bitburg eine kontroverse Diskussion entfacht. Vor Schulbeginn und nach Schulende kommt es vor allem am Bitburger Gymnasium und an der Realschule plus zu teilweise chaotischen Verkehrssituationen.

Denn dem Verkehr, den die Eltern, die ihre Kinder zur Schule fahren oder abholen, dort verursachen, ist die Infrastruktur nicht gewachsen.
Der TV-Leser Raphael Moos kommentiert: "Anscheinend muss jedes Kind einzeln abgeholt werden. Es fahren ja keine Busse. Des Weiteren müssen sie natürlich direkt vor der Schule aufgegabelt werden. Sie können ja keine 200 Meter laufen." Leserin Anja Lehnen sieht das genauso: "So ist es, und sie parken wie sie wollen. Kinder springen aus den Autos und rennen los, ohne sich umzuschauen, unmöglich!"
Christiane Linke meint: "An und um diesen Schulen gibt es viel zu wenige Parkplätze! Um die wenigen wird gerangelt. Alle Welt lässt sich mit dem Auto hinbringen und auch abholen." Berta Zoo schreibt: "Helikoptereltern sind auch in Schweich präsent und blockieren mit ihren Autos die Straßen - auch für Schulbusse! Der Sinn dieser ökologisch unsinnigen Privatfahrten wird sich mir wohl nie erschließen." Stefan Strupp schreibt: "Ich weiß nicht mehr, wie die Schüler früher die Schule erreichen konnten."
Auch die Mutter eines Schülers äußert sich: "Nur weil ich mein Kind zur Schule bringe und abhole, bin ich also eine Helikopter-Mutter. Und schon wieder wird man in eine Schublade gesteckt. An manchen Stellen in Bitburg würde es schon helfen, wenn am Straßenrand so geparkt wird, dass man vernünftig durchkommt und nicht noch Slalom fahren muss."
Vivian Palms meint dazu: "Ich wollte dieses Thema tatsächlich schon desöfteren ansprechen, aber wo? Tatsächlich fällt mir immer öfter auf, dass selten Schülerlotsen in der Denkmalstraße zu sehen sind. Und das Verkehrschaos dann durch die Schüler, die alle einzeln über den Zebrastreifen gehen, verursacht wird. Erst letzte Woche standen die Autos ab 13.05 Uhr zehn Minuten ohne Bewegung im Stau, da ununterbrochen vereinzelte Schüler die Straße überquerten. Hier fehlen doch die Lotsen!"
Andreas Merzhäuser, Direktor des St.-Willibrord-Gymnasiums, hatte dazu im TV-Bericht erklärt: "Natürlich ist die Situation nicht optimal. Doch durch den Einsatz der Schülerlotsen am Zebrastreifen ist zumindest das Überqueren der Straße gesichert. Und das ist für uns das Wichtigste." Carina Prunella schreibt zum TV-Bericht auf Facebook: "Wie konnten wir das nur alles überleben?"Vor 20 Jahren sei es doch auch schon so gewesen. Timo Kraemer antwortet ihr: "Nein, so war das nicht!"