Promis bei der Mini-WM

ERNZEN/SPEYER. (red) Bei der bundesweit ausgetragenen "Mini-WM" konnte sich die E-Jugend der JSG Südeifel unter 1017 Mannschaften und mehr als 10 000 Kindern im Endrundenturnier der letzten im Wettbewerb verbliebenen 32 Mannschaften, trotz starken Gruppenspielgegnern (Mainz, Offenbach, Kripp), für das Achtelfinale qualifizieren.

Bei dem in Speyer ausgetragenen Endrundenturnier spielten alle Mannschaften nicht unter ihrem Vereinsnamen, sondern traten als Nationalteams in Trikots der Länder an, die sich für die WM qualifiziert haben. So hieß es im Achtelfinale Polen (E-Jugend des 1. FC Kaiserslautern) gegen Schweden (JSG Südeifel). Auch wenn man sich der Jugend des 1. FC Kaiserslautern (späterer Vize-Weltmeister hinter Weltmeister FSV Mainz 05) knapp geschlagen geben musste, war dies ein großer Erfolg und wohl ein einmaliges Erlebnis für alle Südeifler. Wann hat ein zehn- oder elfjähriger Nachwuchskicker die Gelegenheit, vor einer 2000 Zuschauer starken Kulisse sein Können unter Beweis zu stellen. So waren die Tränchen über das Ausscheiden schnell vergessen, hat man sich doch neben der JSG Berndorf (Kreis Daun) als stärkstes Team aus dem Fußballkreis Eifel präsentiert. Die verbleibende Zeit wurde genutzt, um bei den anwesenden Promis, neben Bundesligaspielern zählten auch WM-Schiedsrichter Markus Merk und Ministerpräsident Kurt Beck, zu den Besuchern auf Autogrammjagd zu gehen.

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