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Glatteis-Unfälle in Vulkaneifel, Hochwald und Hunsrück

Glatteis-Unfälle in Vulkaneifel, Hochwald und Hunsrück

Zahlreiche Glatteisunfälle vermeldeten die Polizei-Inspektionen in Vukaneifel, Hochwald und Hunsrück am Montagmorgen. Dabei kam ein Autofahrer ums Leben, eine Frau wurde schwer verletzt.

(r.g./mh/siko) Die meisten Unfälle ereigneten sich im Kreis Vulkaneifel: Dort krachte es insgesamt zwölf Mal. Zwei Menschen wurde dabei leicht verletzt. Ein Schwerpunkt der Glatteisunfälle war die B421 bei Dockweiler.

Vulkaneifel: Gleich vier Autos wurden bei einer Karambolage auf der L46 zwischen Kirchweiler und Daun beschädigt. Ein 55-jähriger Mann fuhr mit seinem Wagen in ein anderes Auto, das auf der Straße hielt, um einen Unfall abzusichern. Dabei schleuderte der Wagen des Unfallverursachers auf die Gegenfahrbahn, wo es von einem entgegenkommenden Auto erfasst wurde. Der 55-Jährige wurde dabei leicht verletzt und musste im Krankenhaus in Daun behandelt werden.Bereits zuvor war eine junge Frau mit ihrem Wagen zwischen Boxberg und Dreis-Brück von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Auch sie wurde leicht verletzt.

Hochwald: Auch in Hermeskeil waren die Polizeibeamten seit 5.45 Uhr im Dauereinsatz. Insgesamt gab es im Hochwald vier Glätte-Unfälle, bei denen drei Menschen verletzt wurden. Zwei Unfälle ereigneten sich auf der B52 bei Hermeskeil-Höfchen, zwei weitere auf der B407 in Höhe Waldweiler.Hunsrück: Insgesamt fünf Glatteisunfälle meldet die Polizei im Raum Morbach. Dabei kam jedoch niemand zu Schaden. Tödlich verlief jedoch ein Unfall weiter östlich im Raum Herrstein. Wie die Polizei in Idar-Oberstein mitteilte, war ein 43-jähriger Autofahrer auf der Bundesstraße 270 bei Herrstein unterwegs, als er wegen überfrierender Nässe die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Das Auto kam von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Dabei wurde der 43-Jährige im Wagen eingeklemmt. Er erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Die B 270 war wegen Bergungsarbeiten für eineinhalb Stunden voll gesperrt.

Saarburg: Wegen nasser Fahrbahn verunglückte eine junge Frau gegen 7.15 Uhr zwischen Helfant und Südlingen bei Saarburg. Die Frau kam nach Angaben der Polizei in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Dabei erlitt sie schwere Verletzungen.

Ruhig blieb es im Rest der Region. Weder aus den Tieflagen noch aus den Höhengebieten werden weitere Unfälle oder Glatteis gemeldet.