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Natur
Fliegenden Jägern der Nacht auf der Spur

Der kleine Abendsegler ist auch im Nationalpark anzutreffen.
Der kleine Abendsegler ist auch im Nationalpark anzutreffen. FOTO: Bei Verwendung, Nennung von Landesforsten.RLP.de / Jonathan Fieber / Jonathan Fieber
Birkenfeld. Fledermäuse sind kleine, meist lautlose Jäger. Oft bleibt den Menschen ihr nächtliches Treiben verborgen. Doch die Experten vom Nationalpark Hunsrück-Hochwald waren ihnen auf der Spur. Fledermäuse sind deshalb Thema auf der nächsten Nationalparkakademie am Montag, 22. Oktober, um 19  am Umwelt-Campus Birkenfeld.

Fledermäuse sind die Jäger der Nacht. Sie leben und jagen hauptsächlich in insektenreichen Gebieten wie Wälder, Gewässer, Brachen und Wiesen. Pro Nacht müssen sie ein Viertel bis die Hälfte ihres Körpergewichtes an nährstoffreichen Insekten erbeuten. Sie sind die einzigen Säugetiere, die den aktiven Flug erlernt haben. Fledermäuse gibt es bereits seit über 50 Millionen

Jahren. Im Nationalpark sind vorwiegend Waldfledermäuse heimisch. Sie stehen auf Grund ihrer Ansprüche an gut strukturierte, biotopholzreiche Laubwälder für eine intakte Natur. Doch wie viele Arten gibt es bei uns im Nationalpark und wo sind sie zu finden? Um diese Fragen und viele weitere Fragen zu beantworten, ist eine Untersuchung, ein sogenanntes Monitoring nötig.

Wie genau dieses Monitoring ausschaut und wieso Hunde in Zukunft eine wichtige Rolle dabei spielen können, erklären Experten in der Nationalpark-Akademie.

Frank Adorf Diplombiologe und Leiter des Projektmanagements des Büros für Faunistik und Landschaftsökologie und Geva Perenboom, Doktorandin von der Universität Freiburg werden Ihnen Einblicke in ihre Arbeit geben und die Zuhörer in das Reich der Fledermäuse mitnehmen.

Für das leibliche Wohl sorgt das „Waldtischleindeckdich“ mit regionalen Produkten. Die Veranstaltung ist kostenfrei.