Himmlische Klänge zur Osterzeit

Entspannung, lauschen, die Gedanken ziehen lassen - das war am zweiten Osterfeiertag in St. Martinus Hermeskeil möglich. Werke von Händel, Mendelssohn-Bartholdy und Vivaldi erstrahlten mit Sopran, Querflöte und der großen Oberlinger-Orgel.

Hermeskeil. Das Wort Stille kam in mehreren Werken vor, die beim Osterkonzert des Fördervereins Kirchenmusik in der Pfarreiengemeinschaft Hermeskeil auf dem Programm standen. Georg Friedrich Händel (1685-1759), Antonio Vivaldi (1678-1780) und Johann Sebastian Bach (1685-1750) sind die drei bekanntesten Vertreter von Barock-Komponisten. Sie wurden von Sopranistin Brigitte Gabriel, einer Musiklehrerin aus München, der Flötistin Gerda Koppelkamm-Martini, Pädagogin der Musikschule Bernkastel-Wittlich,und Dekanatskantor Rafael Klar auf der großen Oberlinger-Orgel in St. Martinus Hermeskeil interpretiert.
Stimme, Flöte und Orgel ertönten von der Empore aus in den Sakralraum. Eine mystische Stimmung entstand, zart und dennoch unüberhörbar. Rund 50 Zuhörer haben diese klangliche Atmosphäre genossen. Unter ihnen Karl-Heinz Lauck aus Hermeskeil. Er fand: "Das war ein sehr besinnliches Konzert. Wer nicht da war, hat was verpasst."
Den Vorsitzenden des Fördervereins, Stefan Butterbach, treibt eine Sorge um: "Gerade für solche Konzerte werden weiter Sponsoren gebraucht." Denn auch diese Musik sei wichtig. Die drei Interpreten hatten Stücke ausgesucht, die für diese Besetzung geschrieben wurden, damit alles noch authentischer klingt.
Für die Zugabe stiegen die Musiker von der Empore herab. Bei "Das zitternde Glänzen der spielenden Wellen" von Georg Friedrich Händel mussten sich die Zuhörer jedoch mit einer einfachen Klavierbegleitung zufriedengeben.
Das besondere Osterkonzert wurde am Tag darauf in der Evangelischen Kirche Trarbach wiederholt. Weitere Informationen über seine Arbeit und Konzerte bietet der Förderverein Kirchenmusik im Internet unter www.foerderverein-kirchenmusik-hermeskeil.de doth

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