Thomm ist jetzt viel schöner

THOMM. Nach erfolgreichem Abschluss der Dorferneuerung präsentiert sich die Ortsgemeinde Thomm in neuem Glanz. Sechs Plätze wurden umgestaltet, die durch den Ort führende Kreisstraße wurde ausgebaut. Die gelungene Verschönerung des Ortsbildes feierten die Thommer mit einem großen Dorffest.

"Das Fest soll insbesondere die Anwohner für zweijährige Unannehmlichkeiten während der Bauphase ein wenig entschädigen", sagte Ortsbürgermeister Otmar Brittner beim Festakt auf dem Dorfplatz. Dort wurde ein neuer, mit fünf für die Gemeinde symbolhaften Steinen versehener Brunnen feierlich enthüllt. Weil Thomm als einzige Gemeinde im vorderen Hochwald ein eigenes Weingut besitzt, hatten sich auch Ruwerweinkönigin Julia I. und Prinzessin Anne die Ehre gegeben. Otmar Brittner begrüßte zahlreiche Ehrengäste, allen voran Landrat Richard Groß und Bernhard Busch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ruwer. Ehrenbürgerschaft an Gerhard Müller

Er dankte allen, die an der gelungenen Dorferneuerung mitgewirkt und sie ermöglicht hatten. Sie trage wesentlich zur weitern Entwicklung der Gemeinde bei. Speziell das Neubaugebiet "Auf der Heide" werde davon profitieren. Es umfasse 51 Grundstücke und biete Ausdehnungsmöglichkeiten für 70 weitere. Der Landrat würdigte das in Thomm Geschaffene und gratulierte im Namen des Kreistags und der Kreisverwaltung. Weiter kam er nicht. Seine Worte gingen im Geläut der nahen Pfarrkirche unter. Zu den Höhepunkten des Festaktes zählte die Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Ortsbürgermeister a.D. Gerhard Müller. Kanonenböller um zwölf Uhr mittags zeigte die Freigabe der Plätze an. Das Volksfest nahm seinen Lauf. Im Haus der Gemeinde waren eine Bergbau- und eine Gemäldeausstellung zu besichtigen. Im Mittelpunkt der Maßnahmen zur Dorferneuerung stand der Ausbau der Kreisstraße. Als Hauptstraße führt sie auf einer Länge von 1,2 Kilometern durch den Ort.1,1 Millionen Euro in zwei Jahren verbaut

Die Arbeiten begannen im April 2003. Die Gesamtkosten der Dorferneuerung betragen 1,1 Millionen Euro bei einem Gemeindeanteil von 35 Prozent. Mit 425 000 Euro schlägt der Bau von Gehwegen mit Straßenbeleuchtung zu Buche.

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