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Amputiertenselbsthilfe Wittlich: Gruppe ist jetzt ein Verein

Amputiertenselbsthilfe Wittlich: Gruppe ist jetzt ein Verein

Die Wittlicher Selbsthilfegruppe (SHG) für Menschen mit Arm- oder Beinamputationen besteht seit dem Frühjahr 2016. Jetzt hat sie sich als eingetragener Verein gegründet. Ihre Mitglieder hatten sich damals aus diversen Kontakten rekrutiert, die ein Symposium des Gefäßzentrums Wittlich zum Thema "Amputiert - mobil weiterleben" ergeben hatte.

Die Presseberichte sprachen weitere Interessenten an.
Es zeigte sich, dass sich die Betroffenen mit ihren Ängsten und Fragen oft allein gelassen fühlten. Deshalb gründete sich die Wittlicher Selbsthilfegruppe für Arm- oder Beinamputierte - als erste in ganz Rheinland-Pfalz. Die regelmäßigen Treffen boten Erfahrungsaustausch und wertvolle Tipps in sozialen und rechtlichen Belangen.

Die Vereinsgründung wurde im Rahmen einer Besichtigung der Median Reha-Klinik Moselschleife in Bernkastel-Kues vorgenommen. Der Verein heißt Amputierten-Selbsthilfegruppe-Wittlich-Eifel-Mosel-Hunsrück. Zum ersten Vorsitzenden wurde Arnold Jansen gewählt, sein Stellvertreter ist Peter Blaser. Als Schriftführer und Kassierer ist Stefan Koch tätig und als Kassenprüfer Hans-Karl Berens und Artur Greis.

Die Vereinsziele liegen in der Interessensvertretung für Menschen mit Arm- und Beinamputationen in der Region Eifel-Mosel-Hunsrück und im Angebot von praktischer Hilfe zur Selbsthilfe. Der gegenseitige Erfahrungsaustausch sowie die Zusammenarbeit mit Behörden, Kliniken und Reha-Einrichtungen sollen intensiviert werden.

Das nächste Projekt ist eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Össur, einem Anbieter im Bereich der Prothesenversorgung.

Das nächste Treffen des Vereins findet am Montag, 3. Juli, um 18 Uhr im Wittlicher Krankenhaus statt. Interessenten sind willkommen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter der Adresse www.amputiertenselbsthilfe-wittlich.de