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Ein Zuhause für Käfer, Wildbiene und Co

Ein Zuhause für Käfer, Wildbiene und Co

Hämmern, schrauben und bohren - fünf Kinder der Thalfanger Kita Regenbogen haben im Rahmen einer Projektgruppe Insektenhotels gebaut. Dabei lernten sie einiges über heimische Insekten und wie wichtig diese sind.

Thalfang. Fünf Kinder haben in der Kindertagesstätte Regenbogen in Thalfang zusammen mit der Berufspraktikantin Sophie Klein ein Insektenhotel gebaut. In den heimischen Gärten gibt es immer weniger Insekten, da sie nicht genug geeignete Plätze zur Eiablage finden. Ohne Insekten wie Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Florfliegen werden Blumen, Obst und Gemüse nicht bestäubt. Auch der Schädlingsbefall kann nicht natürlich reguliert werden. Das erfuhren die Kinder der Projektgruppe bei ihren Treffen, die zweimal in der Woche stattfanden. Sie wurden auch über die Besonderheiten von Fliege, Käfer und Co informiert.
Zum Beispiel die Wildbienen: Jeder hat schon unangenehme Erfahrungen mit Honigbienen oder Wespen gemacht. Viele Menschen sind gegen deren Stiche allergisch. Die Wildbienen, um die es beim Insektenhotel geht, haben zwar einen Giftstachel, mit dem sie ihre Beute - andere Insekten - lähmen. Aber der ist zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen.
Bei den Bauarbeiten zu den Insektenhotels lernten die Kinder auch viele Werkzeuge kennen und probierten sie aus. Sie hämmerten, bohrten, schraubten, sägten und schlugen Nägel ein. In Zusammenarbeit mit Wolfgang Klein bauten sie kleine Insektenhotels aus Holzbohlen. Sie befestigten ein Dach und bohrten Holzscheite an. Danach bemalten die Kinder ihre Insektenhotels und nahmen sie stolz mit nach Hause. Ein großes Insektenhotel, die "Insekten-WG-Regenbogen" wurde auf dem Kita-Gelände aufgebaut. Die begeisterten Kinder beobachteten bereits einige Marienkäfer, Wildbienen und andere Krabbeltiere. red