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Im Mai ist die zweite Mosel-Terrasse fertig

Im Mai ist die zweite Mosel-Terrasse fertig

Im vergangenen Jahr wurde der erste Teil des Bernkasteler Gestades saniert. Derzeit wird am zweiten Abschnitt gearbeitet. Bis zum Saisonbeginn werden die Bauarbeiter aber noch nicht fertig sein.

Bernkastel-Kues. Für die Bernkastel-Kueser heißt das Terrain zwischen der Verbandsgemeinde-Verwaltung und dem Ortsausgang in Richtung Graach schlicht Gestade. Die Kommunalpolitiker sprechen gerne von der "Mosel-Terrasse", um den besonderen Charakter herauszustellen. Der erste Abschnitt zwischen der VG-Verwaltung und dem Brückenkopf ist vergangenes Jahr umgestaltet worden (der TV berichtete).

Nun wird zwischen Brücke und dem alten Moselbahnhof gearbeitet. Mauer und Geländer werden saniert, das Pflaster wurde entfernt, wird aber später wieder verlegt. Bis auf einen Baum wurden alle Akazien gefällt. Sie werden durch Platanen ersetzt, damit die Gesamt-Terrasse ein weitgehend einheitliches Bild bekommt.

In der Sitzung des Stadtrates stellte Stadtbürgermeister Wolfgang Port noch einmal heraus, dass ursprünglich geplant war, ab Spätherbst gleichzeitig das Gelände und die parallel laufende Straße zu sanieren. Das sei dann aber fallengelassen worden, weil es zu Verkehrsbehinderungen geführt hätte. Denn wegen der Mauersanierung muss auch die über den Moselparkplatz laufende Straße gesperrt werden. Deshalb sei die Sanierung der "Terrasse" vorgezogen worden, sagte Port. Die Straße zwischen Brücke und Ortsausgang solle wie geplant ab dem Spätherbst in zwei Bauabschnitten saniert werden. Wo damit angefangen werde, stehe noch nicht fest. Klar sei, dass der Bereich zwischen Brücke und altem Bahnhof ziemlich tief ausgebaggert werden müsse, weil dort noch Pflastersteine unter dem Asphalt liegen. Dort sei mit einer Bauzeit von drei Monaten zu rechnen. Die derzeit im Bau befindliche "Terrasse" wird eine Bushaltebucht bekommen. Dort sollen Linienbusse halten. Durchaus möglich, dass dort auch Reisebusse ihre Passagiere ein- und aussteigen lassen. Zudem können dort auch die Fahrzeuge kurz halten, die die Gas-tronomie-Betriebe beliefern. Das beruhigte dann auch die Ratsmitglieder, die bis dahin die Notwendigkeit einer Bushaltebucht infrage stellten. Es mache Sinn, die Lieferfahrzeuge, die sonst auf der Straße stehen, dort zu dulden, hieß es.

Richtige Rechtsabbiegespur steht auf dem Wunschzettel



Geplant ist auch, vor der Brücke eine richtige Rechtsabbiegespur anzulegen, auf der sich zumindest drei Fahrzeuge bewegen können. Bisher fällt es Rechtsabbiegern oft schwer, an den wartenden Geradeaus-Fahrern vorbeizukommen. Das führt zu Rückstaus. Hier sei aber das Einverständnis des Landesbetriebs Mobilität Straße (LBM) notwendig, sagte Port. Er geht davon aus, dass sich der LBM in den nächsten Tagen zu diesem Plan äußert.

Die Hoffnungen, dass die Arbeiten an der "Mosel-Terrasse" bis Ostern abgeschlossen sind, werden sich nach Auskunft des Stadtbürgermeisters nicht erfüllen. "Es wird wohl Mai werden", sagte er.