Klagen über laute Kreuzfahrtschiffe reißen in Bernkastel-Kues nicht ab

Klagen über laute Kreuzfahrtschiffe reißen in Bernkastel-Kues nicht ab

In Bernkastel-Kues ankernde Passagierschiffe produzieren meist ihren eigenen Strom. Oft stehen dabei die Klappen auf. Der Lärm ärgert viele Bürger. Ruft die Polizei, rät ihnen der Stadtbürgermeister.

Bernkastel-Kues. Laute Flusskreuzfahrtschiffe: Regelmäßig und seit Jahren gibt es in Bernkastel-Kues Klagen, weil manche der ankernden Schiffe bei der Erzeugung von Strom viel Lärm produzieren. Das passiert aber, so hieß es im Stadtrat, nur wenn die Klappen über den Generatoren offen stehen. Wenn sie zu sind, gehe es viel ruhiger zu. Dabei, so Stadtbürgermeister Wolfgang Port, müssen die Klappen sogar zu sein. "Da legen wir auch Wert drauf", sagte er. Andernfalls werde man "geeignete Maßnahmen ergreifen". Er rief die Anwohner dazu auf, bei zu viel Lärm die Polizei anzurufen. "Das Ordnungsamt kann Strafen aussprechen", fügte er an. Der Betrieb mit offenen Klappen widerspreche auch der Betriebserlaubnis.
Eine weitere Anfrage im Stadtrat: In der Saarallee gebe es keine Querungshilfe für Fußgänger. Moniert werde das auch von Gästen der Lebenshilfe, sagte Inge Müller (CDU). Ob eine solche Möglichkeit geschaffen werden kann, soll beim Landesbetrieb Mobilität erfragt werden. cb

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