Neue Autobiographie eines Hinzert-Häftlings

Neue Autobiographie eines Hinzert-Häftlings

Das Schicksal von Peter Hassall steht im Mittelpunkt einer 180-seitigen Autobiographie, die zum Preis von zwei Euro in der Gedenkstätte des früheren SS-Sonderlagers/KZ Hinzert erhältlich ist. Sie trägt den Titel "Peter Hassall.

Verschwunden bei Nacht und Nebel - Die unbekannten Häftlinge".
Hassall lebte auf der britischen Kanalinsel Jersey, die 1940 von den Deutschen besetzt wurde. In der Nacht zum 3. Mai 1942 wollte Hassall mit seinen Freunden Denis Audrain and Maurice Gould mit einem Boot von seiner Heimatinsel fliehen. Dabei hatten die jungen Leute auch Fotos von deutschem Kriegsgerät in Jersey im Gepäck. Ihre Flucht endete in einer Tragödie. Audrain ertrank. Hassall und Gould wurden von den Nazis aufgegriffen und als so genannte "Nacht- und Nebel-Häftlinge" nach Deutschland deportiert.
Sie wurden in Hinzert inhaftiert und erlebten dort den Lageralltag. Nur Hassall überlebte den Krieg. Er schreibt in seinen Erinnerungen, die bisher nur in englischer Originalfassung als PDF-Download zur Verfügung standen, über Täter und Opfer und die Leiden in den Lagern der Nazis. ax

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