Vierbeiner beherrschen den Klausener Sportplatz

Vierbeiner beherrschen den Klausener Sportplatz

Jagdlich ausgebildete Vierbeiner der unterschiedlichsten Rassen haben beim Tag des Jagdhundes auf dem Klausener Sportplatz Beispiele ihrer Aufgabenbereiche gezeigt. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Zahl der Teilnehmer gesteigert werden.

Klausen. "Jagd ohne Hund ist Schund." Dieser Meinung ist Edmund Kohl, der Sachverständige für Jagdhunde. Er hatte, zusammen mit der Kreisgruppe im Landesjagdverband Rheinlanz-Pfalz, vertreten durch Bernhard J. Simon und Edmund Monzel, zum Tag des Jagdhundes auf den Klausener Sportplatz eingeladen.
Die Anzahl der Akteure und Besucher konnte gegenüber dem vergangenen Jahr getoppt werden. Die jagdlich ausgebildeten Vierbeiner der unterschiedlichsten Rassen zeigten gekonnt Beispiele ihrer jagdlichen Aufgabenbereiche. Die Hunde sind meist Einzelkämpfer, wenn sie in Feld und Wald für ihren Jäger arbeiten. Es war deshalb beeindruckend, wie friedlich sie in einer so großen Zahl ihr Sozialverhalten unter Beweis stellten. Ein Novum präsentierte Hundetrainerin Sonja Beator mit sieben Hundeführern und ihren vierbeinigen Kameraden. Sie treffen sich regelmäßig zum Training - das Ergebnis erstaunte alle Besucher: eine wohldurchdachte Formation, die einen großen Teil der Übungen zur Erlangung des VDH-Hundeführerscheines enthielt. Der VDH-Hundeführerschein setzt sich aus drei Sparten zusammen: Sachkunde des Hundehalters sowie Gehorsam und Sozialverträglichkeit des Hundes. Die Kreisgruppe bietet diesen VDH-Hundeführerschein jährlich an. Am Rand des Fußballfelds und doch im Mittelpunkt stand später der Falkner Paul Maus mit seinen gefiederten Jagdhelfern. Liebling war wieder mal Jule - ein Uhu zum Anfassen. Nicht nur er, auch ein Waldkauz, Bussarde und Falken genossen die Sonne - und viel Aufmerksamkeit. Einen besonderen Dank richtete Edmund Kohl an den Sportverein Klausen für die Überlassung des Sportplatzes, an die vielen Helfer und an die beiden Jagdhornbläser Otmar Junk und Martin Schlimpen, die die Veranstaltung mit jagdlichen Klängen bereicherten. red
Hundebesitzer, die an der Ausbildung interessiert sind, wenden sich an Hundeobmann Edmund Kohl, Telefon 06578/7924.

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