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Busfahren in der Region soll um 18 Prozent teurer werden

Busfahren in der Region soll um 18 Prozent teurer werden

Busfahren in der Region könnte im nächsten Jahr um 18 Prozent teurer werden. Die im Verkehrsverbund Region Trier (VRT) zusammengeschlossenen Linienbusunternehmen verlangen eine solche Erhöhung, um ihre Kosten zu decken.

In kaum einer Region in Deutschland ist Busfahren so teuer wie bei uns. Und es wird noch teurer werden. Nach TV-Informationen werden die Preise für Bus und Bahn ab 1. August um zwei Prozent steigen.

Es handelt sich dabei um die ursprünglich für April geplante zweite Preiserhöhung in diesem Jahr. Diese war aber zunächst von der für Nahverkehr zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Landesbetrieb Mobilität (LBM), abgelehnt worden. Nach einer Prüfung kam die Behörde dann allerdings zu dem Schluss, dass eine Erhöhung der Fahrkartenpreise im Bereich des VRT doch notwendig ist, um die wegfallenden Einnahmen der Unternehmen auszugleichen.

Darüber hinaus droht jedoch die nächste und zwar deutlichere Preiserhöhung: Die 13 im VRT zusammengeschlossenen Busunternehmen, die 130 verschiedene Linien bedienen, haben jetzt gefordert, die Fahrpreise ab Januar um 18 Prozent erhöhen zu können. Nur dann könne Linienverkehr in der Region kostendeckend angeboten werden, heißt es aus Teilnehmerkreisen.

In zwei Krisensitzungen mit Vertretern der vier Landkreise und der Stadt Trier soll nun bis September eine Lösung gefunden werden, wie die Preiserhöhung für die Buskunden zumindest abgemildert werden kann. Im Gespräch ist, dass die Kommunen einen Teil der Kosten übernehmen.

Die Firmen transportierten pro Jahr zuletzt etwa 28 Millionen Fahrgäste. Ihre Kosten müssen sie bislang allein durch die Fahrkarten decken. Da diese Einnahmen wegen der zurückgehenden Zahl der Kunden sinken, führe kein Weg an höheren Preisen oder finanzieller Unterstützung der Kommunen vorbei, heißt es aus Unternehmenskreisen.