Basilika: Neuer Schutz für den Putz aus der Römerzeit

Basilika: Neuer Schutz für den Putz aus der Römerzeit

Bis zur Unterkante des Daches ragen inzwischen die Baugerüste an der Basilika und dem Kurfürstlichen Palais in die Höhe. An der Nord- und der Ostfassade des Palais sowie der Apsis der Basilika werden umfangreiche Restaurierungsarbeiten erledigt.

Trier. Nachdem Forscher der Universität Bamberg festgestellt hatten, dass die nahezu 1700 Jahre alten Reste von römischem Originalputz von Wettereinflüssen stark bedroht sind, sollen die antiken Spuren nun gesichert werden. Die Putzreste mit ihren stellenweise kunstvollen Malereien sind nach Ansicht der Forscher einzigartig im Raum nördlich der Alpen (der TV berichtete). Bei Analysen war festgestellt worden, dass im Sommer in den Fensterlaibungen die Temperatur innerhalb weniger Minuten um bis zu 15 Grad steigen kann.
Land trägt Baukosten


Die Konservatoren werden bis voraussichtlich Mitte September an der ehemaligen Audienzhalle Kaiser Konstantins arbeiten. Die Baukosten in Höhe von etwa 100 000 Euro werden vom Land Rheinland-Pfalz getragen, wie der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Rheinland-Pfalz (Landesbetrieb LBB) mitteilte.
Gleichzeitig werden Fassaden des Palais saniert. Sowohl an der Ostseite, wo sich die Tiefgarageneinfahrt befindet, als auch an der Nordseite in Richtung Mustorstraße werden Wände gestrichen und Fenster restauriert.
Die Arbeiten am Kurfürstlichen Palais sollen bis Dezember fertig sein. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 250 000 Euro.

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