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Bürgersodalität auf Marienwallfahrt in Luxemburg

Bürgersodalität auf Marienwallfahrt in Luxemburg

Die Marianische Bürgersodalität Trier (MBS) hat erstmals an der feierlichen Schlussprozession der Wallfahrt zum Gnadenbild der Muttergottes in der Kathedrale Luxemburg teilgenommen. Es ist die größte religiöse Veranstaltung des Großherzogtums.

Trier/Luxemburg. Eine 20-köpfige Delegation der Marianischen Bürgersodalität Trier (MBS) ist nach Luxemburg aufgebrochen, um an den Abschlussfeierlichkeiten der Muttergottesoktave (Wallfahrt) teilzunehmen.
Von hoher Symbolkraft war dabei, dass die 1610 gegründete Männerkongregation mit einer besonderen Fahne aus dem Jahr 1933 in die Nachbarstadt pilgerte: Auf der Vorderseite der Fahne ist das Luxemburger Gnadenbild der "Consolatrix Afflictorum" (Maria als Trösterin der Betrübten) abgebildet und auf der Rückseite das Pilgerabzeichen der Heilig-Rock-Wallfahrt aus dem Heiligen Jahr 1933.
Diese Dualität der MBS-Fahne zeigt, dass die Wallfahrten in Luxemburg und Trier nicht nur grenzüberschreitende Generationsereignisse sind, sondern dass die Landespatronin Luxemburgs und die Trierer Tuchreliquie in der Tradition der Trierer Kongregation verankert sind.
Und so war es eine schöne Geste, dass die Fahne der Marianischen Bürgersodalität in der feierlichen Schlussprozession der Oktave 2012 dabei war. Die Mitglieder der MBS Trier nahmen als offizielle Pilgergruppe an den Feierlichkeiten teil.
Sie zogen mit ihrer Fahne durch die Straßen der Altstadt zusammen mit Tausenden Pilgern aus dem Großherzogtum. red