Karnevalisten trauern um Christa Bölte

Karnevalisten trauern um Christa Bölte

Trier-Euren (rm.) Karneval in Trier ohne Christa Bölte? "Ich kann mir nicht vorstellen, wie das gehen soll", sagt Andreas Peters, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK).

Doch das Unvorstellbare ist nun Realität. Christa Bölte ist im Alter von 66 Jahren gestorben. Nach langer schwerer Krankheit, aber die hatte sie sich nach Möglichkeit nicht anmerken lassen, um das zu sein, was sie seit Jahrzehnten war: Die gute Seele des Fastnachts-Frohsinns und, wie Peters es nennt, "der Fels in der Brandung. Immer verlässlich, immer liebenswert - auch im größten Stress." 1988 war sie Stadtprinzessin, anschließend startete sie ihre Karriere als Vorstandsfrau. Ihren Heimatverein KC Grün-Weiß Euren führte sie 22 Jahre lang und war Mitgründerin der Eurener Tanzsportgarde Goldene Kooben. Für die ATK, den Verein Prinzenzunft Trier (Stifter des Weissebach-Preises) und den Karnevals-Landesverband Rhein-Mosel-Lahn (RLM) fungierte sie bis zuletzt als Schatzmeisterin. Und als warmherzige Persönlichkeit.
Christa Bölte, seit zehn Jahren Witwe, hinterlässt drei Kinder.