Ortsbeirat Trier-Irsch diskutiert über Mühlenstraße

Politik : Ortsbeirat Trier-Irsch diskutiert über Mühlenstraße

Wird der marode Verkehrsweg komplett neu ausgebaut, müssen die Anlieger zahlen.

Der Ortsbeirat von Trier-Irsch will sich weiter dafür einsetzen, dass die Mühlenstraße im Rahmen der städtischen Verkehrssicherungspflicht instand gesetzt wird, statt sie in den nächsten Jahren komplett neu auszubauen.

Vorteil für die Irscher Bürger: Bei Instandsetzungen kann die Stadt die Anlieger und Bürger nicht an den Kosten beteiligen. Bei einem komplett neuen Ausbau würde die Verwaltung dagegen Anliegerbeiträge erheben – was teuer werden kann.

Für Ortsvorsteher Karl-Heinz Klupsch (CDU) und seinen Ortsgemeinderat stirbt die Hoffnung dabei zuletzt: Möglicherweise schließe sich ja die Landesregierung dem Vorschlag anderer Parteien an, die Ausbaubeiträge überhaupt abzuschaffen.

Beantragt hatte der Rat, eine neue Teerdecke in der Mühlenstraße aufzutragen. Nach Teilbereichen der Straße, die 2019 saniert werden sollen, käme ab 2021 aber der vom Rat nicht gewünschte Vollausbau zum Zuge, wie Klupsch von der Verwaltung erfahren hatte.

Aus seinem Ortsteilbudget 2019/20120 fördern will der Rat einen neuen Tartanboden für den kleinen Schulhof der Grundschule. Zahlen liegen laut Stadtteilchef Klupsch noch nicht vor.

Auch zu den anderen Fördermaßnahmen gibt es noch keine Details: Zuschuss für die Kindertagesstätte zur Anschaffung von Laufrädern (Bewegungs-Erziehung), Energiekostenzuschuss für den Sportverein, Betriebskostenzuschuss für die Burgnarren zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Gardetanzsport sowie die Beschaffung einer Stele für den neuen Platz an der Ecke Georgstraße/Irscher Straße.

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