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Trierer Jung will Superstar werden

Trierer Jung will Superstar werden

Der 25-jährige Hamed Anousheh zählt zu den vielversprechenden letzten zehn Kandidaten des diesjährigen "Deutschland sucht den Superstar-Ca stings". Der Sänger stammt aus Trier.

Trier. Mit seiner samtweichen Stimme verzaubert er gerade sicher viele Menschen in Deutschland: Hamed Anousheh. Der sympathische junge Mann ist gebürtiger Iraner, lebte lange in Hamburg und Köln. Aber eigentlich kommt er aus Trier: in Trier geboren und einen Trierer Kindergarten besucht. Im Herzen ist Hamad Anousheh ein echter Trierer Jung. Hamed Anousheh hat bereits das große Casting, alle Re-Calls sowie zwei der gefürchteten Mottoshows überstanden. Damit ist er weiter im Rennen um den Titel des "Superstars 2012". "Hallo! Ich freu mich! Heimatgefühle!", ruft er bei unserem Interview ins Telefon. Eine aufgeweckte, strahlende Stimme hat Hamed. Vor 25 Jahren wurde er als Kind zweier Iraner hier in Trier geboren: "Wir haben erst in Ehrang gewohnt, später am Weidengraben. Da sind dann meine Geschwister zur Schule gegangen und ich in den Kindergarten." Als Hamed sechs Jahre alt ist, lassen sich die Eltern scheiden. Über Umwege geht\'s erst zurück in den Iran, dann doch wieder nach Deutschland. Hamed lebt eine Zeit lang in Hamburg, später in Köln. Trotzdem: "Nach Trier bin ich immer wieder zurückgekommen - regelmäßig", sagt er. "Ich mag die Luft hier, die Brücken, die Berge. Alles ist natürlicher, die Luft ist besser. Ich genieße es einfach, nach Trier zu kommen."
Hamed stammt aus einer Musikerfamilie - mit seinem Vater ist er schon früher oft beim Internationalen Fest in Trier aufgetreten: "Dort haben wir gemeinsam traditionell persische Musik gespielt", erzählt er. Jetzt geht es für den 25-Jährigen erst einmal darum, DSDS zu gewinnen. Sein größter Traum ist es, die Musik zu seinem Beruf zu machen und seiner Familie so ein sorgenfreies Leben ermöglichen zu können. "Wenn ich es wirklich schaffe bei DSDS, dann will ich natürlich unbedingt nach Trier kommen und dort auftreten! Ist ja schließlich meine Heimat!", sagt\'s und verabschiedet sich.