Wenn der Himmel bunt wird, ist Moselballonfiesta

Wenn der Himmel bunt wird, ist Moselballonfiesta

80 Piloten und ihre Teams sind nach Föhren zur Moselballonfiesta angereist. Am Freitagabend hatten sie Glück: Trotz der komplizierten Wetterlage konnten sie in die Luft gehen. Der Start am Samstagmorgen musste wegen Nebels und aufkommender Windböen abgesagt werden. Auch am Abend blieben die Ballonfahrer am Boden

Körbe aufstellen, die Hüllen aufblasen, die Brenner anheizen und in die Luft gehen: Die Moselballonfiesta startete am Freitagabend mit einer bunten Luftnummer auf dem Flugplatz in Föhren. Aufs Abheben mussten die 80 Teams mit ihren Heißluftballonen allerdings etwas warten. Meteorologe Claude Salle machte es spannend.

Für die Nerven der Piloten und Passagiere eine Zerreißprobe. "Die allgemeine Wetterlage ist kompliziert", sagte Salle beim Briefing. Doch dann hob er den Daumen. Um 19.15 Uhr gab er den Start frei, und die 80 Teams waren nicht mehr am Boden zu halten. Viel heiße Luft und der Wind trugen sie Richtung Norden in die Eifel.

Weniger Glück hatten die Piloten Samstag früh mit dem Wetter. Auch für den Abendstart gab es am Morgen eher trübe Aussichten. "Für heute Abend ist die Prognose nicht berauschend, aber nicht hoffnungslos", teilte Werner Wäschenbach vom Moselballonveranstalter Theo Schroeder fire balloons am Morgen mit. Eine Hoffnung, die wie ein Luftballon zerplatzte. Nicht nur die zweite Fuchsjagd des Wochenendes, sondern auch das nächtliche Glühen der Ballone wurden vom Programm gestrichen.

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