Müllabfuhr in der Vulkaneifel wird teurer

Abfallentsorgung : Müllabfuhr in der Vulkaneifel wird teurer

Der Vulkaneifelkreis muss deutlich mehr für Abfuhr und Verbrennung seines Abfalls zahlen und mehr Geld für Altdeponien zurückstellen. Deshalb werden die Gebühren 2018 um durchschnittlich 13 Prozent angehoben.

Landrat Heinz-Peter Thiel (parteilos) konnte der Erhöhung der Abfallgebühren für 2018, die der Kreistag mehrheitlich beschlossen hat, sogar noch etwas Positives abgewinnen: „Eigentlich hätten wir, um den Bedarf zu decken, die Gebühren bereits zu Beginn dieses Jahres um 50 Prozent erhöhen müssen. Weil das zu viel war, haben wir sie gestaffelt, sodass die Erhöhung für 2018 dann noch 13 Prozent beträgt.“ Ein Vier-Personen-Haushalt mit Biotonne, so Thiel, müsse künftig 25,40 Euro mehr im Jahr zahlen.

Maßgeblich für die Anhebung der Gebühren ist nach Worten des Landrats, dass auch der Kreis künftig wesentlich mehr für Abfuhr und Entsorgung des in der Vulkaneifel anfallenden Abfalls bezahlen muss. Und diese Kosten werden zu 100 Prozent über die Gebühren finanziert.

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