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Von "Es" bis "Jim Knopf"

Von "Es" bis "Jim Knopf"

DAU(N. (red) Unter dem Motto "Ich les mit" veranstalteten die Lesescouts am Thomas-Morus-Gymnasiums (TMG) Daun den Welttag des Buches. Schüler der Klassen fünf bis zehn und Lehrer versammelten sich zu gemeinsamem Vorlesen.

Besonders eifrige Meldungen kamen aus den fünften und sechsten Klassen, so dass die Lesungen in der Aula stattfinden mussten. Die Auswahl der Bücher reichte von Abenteuer- und Tierbüchern bis zu Anspruchsvollerem wie "Tintenherz" und "Herr der Diebe" von Cornelia Funke. Die Lehrer erinnerten sich an ihre Lieblingsbücher, lasen aus der "Schatzinsel", "Pünktchen und Anton", "Winnetou" und "Jim Knopf". Erstaunt waren Schüler der zehnten Klasse, als ihnen ein Lehrer aus Michael Endes "Unendlicher Geschichte" vorlas. Doch wohl etwas für die Kleineren? Bei näherem Betrachten entpuppt sich dieser Klassiker der Jugendliteratur als tiefsinnige Betrachtung menschlichen Daseins, wie auch Schmitts "Oscar und die Dame in Rosa", das von Schülerinnen der neunten Klasse vorgestellt wurde. Doch auch Thriller kamen nicht zu kurz. Stephen Kings "Es" war Bekenntnis eines Lehrers zu frühem Leseabenteuer. Morton Rhues "Ich knall’ dich ab", von der neunten Klasse vorgestellt, problematisiert das Thema Gewalt; Remarques "Im Westen nichts Neues" bewies die Aktualität dieses Klassikers der Antikriegsliteratur.