1. Region
  2. Wirtschaft

Riesling besonders gefragt

Riesling besonders gefragt

TRIER/DÜSSELDORF. Qualifizierte Anfragen und ausgebuchte Veranstaltungen – die Bilanz am Gemeinschaftsstand von Mosel-Saar-Ruwer Wein auf der Fachmesse ProWein ist positiv. Angesichts des steigenden Interesses der Winzer an der Messe denkt der Marketingverein an eine größere Ausstellungsfläche für das kommende Jahr.

"Die Geschäfte der Winzer liegen weit über ihren Erwartungen", berichtet Ansgar Schmitz vom Verein Mosel-Saar-Ruwer Wein, der den Gemeinschaftsstand organisiert hat. 21 Betriebe präsentierten sich auf der Fachmesse ProWein 2007 - neben "Messe-Veteranen" waren sechs Betriebe erstmals dabei. Stark vertreten war Leiwen an der Mosel mit sieben Betrieben. Doch nicht nur Moselwein wurde vorgestellt, zwei Betriebe von der Saar waren ebenfalls bei der Düsseldorfer Messe.Dichte Trauben vor den Ständen

"Der Zuspruch der Winzer für den Gemeinschaftsstand ist groß", sagt Schmitz. "Viele haben signalisiert, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen." Deshalb müsse der Verein Mosel-Saar-Ruwer Wein über einen größeren Stand nachdenken. Die diesjährigen 300 Quadratmeter reichten nicht mehr aus. Schon jetzt müsste der Verein Betrieben absagen. "Anmeldeschluss ist im Juni des Vorjahres, weil wir die Messefläche bis Ende Juli buchen müssen", erklärt Schmitz. "Nachzügler können nicht berücksichtigt werden, weil der Platz belegt ist." Wie viele der insgesamt 32 000 Besucher den Gemeinschafsstand während der Messetage von Sonntag bis Dienstag aufsuchten, konnte Schmitz nicht genau sagen. "Das werden einige Tausend gewesen sein. Es waren auf jeden Fall oft dichte Trauben vor den Ständen." Die Winzer seien zufrieden, dass viele fachkundige und interessierte Besucher den Stand aufgesucht hätten. "Als Kunden interessant sind vor allem Gastronomen und Händler", sagte Schmitz. Er zeigte sich erfreut, dass die zwei Messe-Veranstaltungen des Vereins zum Thema "Bodentypen im Anbaugebiet" ausgebucht waren. Die Besucher hätten besonderes Interesse am Riesling gezeigt. "Er liegt weiterhin im Trend, vor allem, weil es momentan eine Knappheit an Weißweinen gibt", erklärt Schmitz. Der Rotwein von der Mosel dagegen sei "kein großes Thema". Er mache knapp zehn Prozent der Anbaufläche aus. "Beim Anbau hat es eine Stagnation gegeben."