Schönes Österreich

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TRIER/WIEN. (red) Eine Delegation von sechs Weinbrüdern vertrat in Wien die Weinbruderschaft Augusta Treverorum. Sie ist dem Kreis der Gemeinschaft deutschsprachiger Weinbruderschaften angeschlossen, die ihre alle zwei Jahre stattfindende Tagung in diesem Jahr auf Einladung der Österreichischen Weinbruderschaft vom 15. bis 18. Juni in Wien veranstaltete.

Im Mittelpunkt des Treffens stand die Delegiertenversammlung. Fünf Weinbruderschaften wurden neu in die Gemeinschaft deutschsprachiger Weinbruderschaften (GdW) aufgenommen. Damit sind 49 Weinbruderschaften in der Gemeinschaft zusammengeschlossen. Der zweite Teil der Konferenz mit dem wissenschaftlichen und weinkulturellen Forum hatte mehrere aktuelle Themen zum Inhalt: "Hat der Kork als Weinverschluss ausgedient", "Globalisierung und Weinkultur im Dialog mit den Weinbruderschaften" mit einer Übersicht über die neuen önologischen Verfahren und den sich daraus entwickelnden Konsequenzen für die Weinwirtschaft im "alten Europa". Die Erste Österreichische Weinbruderschaft Krems/Donau hatte für die Teilnehmer ein Anschlussprogramm organisiert, das die Delegation aus Trier dankbar annahm. Der Auftakt war ein Empfang auf dem Stift Göttweig. Ein besonderes Highlight war die Schifffahrt auf der Donau von Krems nach Melk. Während dieser Reise standen einige Weine der Weinberge auf dem Programm, die das Schiff jeweils passierte. Zum Abschluss des Fachprogramms stand noch ein Besuch des Weingutes Leth in Fels am Wagram auf dem Programm. Dort werden 211 teilweise fast vergessene Rebsorten gepflegt und separat ausgebaut. So wurden in den Rebgärten die Sorten "Österreichisch weiß", "Petersilien-Gutedel", "Ungarische Königstraube", "Weißer Steinschiller", "Weißer Rotgipfler", "Grobe" (verwandt mit dem Elbling) besichtigt und verkostet. Im Weingut wurden dann weitere Sorten probiert.

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