Länderkampfsieg der deutschen Schwimmer

Länderkampfsieg der deutschen Schwimmer

Das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) hat den Länderkampf gegen Großbritannien in Essen mit 240:195 Punkten gewonnen und sich damit für die Niederlage im vergangenen Jahr in Swansea revanchiert.

„Es war wichtig Wettkampfhärte zu gewinnen“, sagte Bundestrainer Dirk Lange. Der Disziplintrainer Schwimmen aus Berlin musste dabei auf zahlreiche Spitzenkräfte verzichten. Darunter die Weltmeister Britta Steffen (Berlin) und Paul Biedermann (Halle/Saale). Auch die Briten hatten einen Teil ihrer Stars nicht am Start.

Mit drei ersten Plätzen war Kurzbahn-Europameister Steffen Deibler der erfolgreichste Starter des DSV. Der Hamburger siegte nach den 100 Meter Schmetterling am Samstag (54,38) auch über die 50-Meter-Strecken in Freistil (23,06) und Schmetterling (24,47). Bruder Markus Deibler (ebenfalls Hamburg) war über 100 Meter Freistil der Schnellste (50,14), musste sich aber über seine Spezialstrecke 200 Meter Lagen nach 2:03,64 Minuten dem Essener Lokalmatador Jan-David Schepers (2:03,55) knapp geschlagen geben.

„Stark war auch die Vorstellung von Marco Koch“, meinte Dirk Lange zu den 2:13,62 Minuten des Kurzbahn-Europameisters über 200 Meter Brust. Geschlagen geben musste sich sechs Tage nach ihrem 17. Geburtstag 200-Meter-Freistil-Vize-Europameisterin Silke Lippok (Pforzheim) mit 55,57 Sekunden über die halb so lange Distanz. Hier ging der Sieg an die Britin Amy Smith (55,46). Nach seinem „Sabbatjahr“ aus Studiengründen siegte Helge Meeuw (Magdeburg) bei seinem Comeback im Nationalteam über 50 Meter Rücken in 25,80 Sekunden.

In den international nur selten geschwommenen Staffeln über 4 x 50 Meter gab es vier deutsche Rekorde für 50-Meter-Bahnen. Die Männer verbesserten die Marken über Freistil auf 1:31,82 Minuten und über Lagen auf 1:39,99 Minuten. Bei den Frauen wurden die Bestzeiten über Freistil auf 1:41,52 Minuten und über Lagen auf 1:54,10 Minuten verbessert.

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