Sehr verkrampft: Frust bei Hachings Volleyballern

Sehr verkrampft: Frust bei Hachings Volleyballern

Nach dem bitteren Aus in der Verlängerung herrschte bei Volleyball-Pokalsieger Generali Haching nur noch Frust. „Natürlich bin ich enttäuscht“, klagte Erfolgscoach Mihai Paduretu nach dem Ausscheiden im entscheidenden „Golden Set“ des Achtelfinales der Champions League.

Auch der 3:1-Hinspielsieg hatte den Oberbayern gegen den polnischen Spitzenclub Jastrzebski Wegiel nicht gereicht: 1:3 hieß es im Rückspiel in Schlesien in der regulären Spielzeit, im „Golden Set“ war Haching dann beim 9:15 ohne Chance - und ist nun nur noch Zuschauer auf europäischer Bühne.

„Wir haben sehr verkrampft gespielt und konnten nie unser Spiel machen“, sagte Paduretu der „Abendzeitung“. Anders als im Hinspiel dominierten die Polen von Beginn an die Partie und hatten in den ersten beiden Sätzen deutliche Vorteile. Den dritten Durchgang sicherten sich die Hachinger, im vierten Satz und in der alles entscheidenden Verlängerung wurden dem deutschen Pokalsieger dann aber die Grenzen deutlich aufgezeigt.

Für Haching, das erstmals in der Champions League aufgelaufen war, war aber bereits der Einzug ins Achtelfinale ein großer Erfolg. „Alles, was nun kommt, ist Zugabe. Wir können nur Erfahrung sammeln und von den Großen Europas lernen“, hatte Paduretu vor den Partien gegen Jastrzebski Wegiel erklärt. Nun kann sich sein Team voll auf die nationalen Aufgaben konzentrieren: So wartet in knapp einem Monat im Pokal das Traumfinale gegen Serienmeister VfB Friedrichshafen.