1. Blaulicht

Betrug: Erneut Anrufe von falschen Polizeibeamten

Betrug : Erneut Anrufe von falschen Polizeibeamten

Die Kripo warnt erneut vor Anrufen falscher Polizeibeamter. Anlass ist ein Vorfall am  Dienstag, 26. Februar: Seit etwa 11.30 Uhr häuften sich in Morbach die Anrufe falscher Polizeibeamter, die überwiegend ältere Bürger telefonisch nach deren privaten Bargeld- und Schmuckbeständen befragten.

Das berichtet die Polizei. Angeblich seien zwei Einbrecher festgenommen worden, geben die falschen Polizeibeamten als Grund des Anrufes an. Bei den Festgenommenen hätte die Polizei eine Liste gefunden, unter anderem auch mit dem Namen der Angerufenen. Die Anrufe sollen Ängste und Unsicherheit schüren, um die Angerufenen gegebenenfalls zur Übergabe von Bargeld und Schmuck an die falschen Polizeibeamte zu bewegen, erklärt die Polizei. Würden die Angerufenen Auskünfte über die Vermögensverhältnisse erteilen, so erfolgten weitere Anrufe, um die potenziellen Opfer weiter zu verunsichern und gefügig für eine Aushändigung von Bargeld oder Wertgegenständen zu machen. Bislang hätten sich die Angerufenen besonnen verhalten und wachsam reagiert, so dass bisher kein finanzieller Schaden entstanden ist.

Die Polizei rät deshalb, diesen Anrufen keine Beachtung zu schenken, keine Angaben zu möglichen Bargeld- und Schmuckbeständen zu machen: „Leisten Sie keine Zahlungen. Übergeben Sie keine Wertgegenstände oder Bargeldbeträge an die angebliche Polizei.“ Die Kriminalpolizei mahnt zur Vorsicht: Seien Sie misstrauisch bei derartigen Anrufen. Beenden sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten beziehungsweise Informationen über Wertgegenstände oder Bargeld preiszugeben.

 In Notfällen sollte 110 gewählt werden. Vorher sollte das Gespräch beendet werden und der Notruf neu gewählt werden.