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KLASSE!
Aus dem Knax-Klub in den Sparkassen-Vorstand

Start in den Exzellenzkurs BKS: Eric Westerheide im Interview.
Start in den Exzellenzkurs BKS: Eric Westerheide im Interview. FOTO: TV / Björn Pazen
Bernkastel-Kues. Eric Westerheide erläutert dem Exzellenzkurs seinen Weg von Niedersachsen an die Mosel.

Teilnehmer des Exzellenzkurses haben ein Interview mit Eric Westerheide, einem Vorstandsmitglied der Sparkasse Mittelmosel – Eifel Mosel Hunsrück, geführt. In diesem Gespräch bot Westerheide interessante Einblicke aus seinem beruflichen und privaten Leben. Eric Westerheide bekundete „riesengroßes Interesse am Exzellenzkurs“. Dem 50-Jährigen war es immer wichtig, aus der breiten Masse herauszustechen und im Vergleich zu anderen besondere Qualifikationen zu erlangen. Daher hätte er einiges dafür getan, eine solche Chance wie den Exzellenzkurs zu nutzen.

Westerheide begann seinen beruflichen Werdegang mit dem Studium der Wirtschaftswissenschaften in seiner Heimatstadt Hannover. Währenddessen absolvierte er mehrere Praktika, wodurch er vielseitige Erfahrungen sammelte und sich letztendlich für die Welt der Kreditinstitute entschied. Als passenden Arbeitgeber fand er die Sparkasse Hannover, die er schon durch den Knax-Klub seit der Kindheit kannte und positiv in Erinnerung hatte.

Dort blieb er bis vor fünf Jahren. Dann ergab sich für Westerheide die Möglichkeit, Vorstandsmitglied in der Sparkasse Mittelmosel EMH zu werden und die Karriereleiter weiter hinaufzusteigen. Im Alter von 45 Jahren begann er ein neues Kapitel im Moselweinort Traben-Trarbach – mit seiner Familie. Die lernte die Moselregion und den Wein sehr schätzen. Westerheide engagiert sich ehrenamtlich in vielen Vereinen und Institutionen. Durch seine vielen unterschiedlichen Tätigkeiten gewinnt er Eindrücke, die ihm die Möglichkeit bieten, Ideen zu übertragen und „Dinge miteinander zu verzahnen“. Als Beispiel nennt er den Spendenlauf an der Berufsbildenden Schule in Bernkastel-Kues. Die Idee nahm er mit in die Grundschule seiner Tochter, wo es danach ebenfalls einen Spendenlauf gab.

Seine Aufgaben in der Sparkasse liegen vor allem in der Führung des gewerblichen Bereichs und des medialen Vertriebs. Er betonte jedoch, dass alle drei Vorstandsmitglieder die Gesamtverantwortung tragen und somit eine klare Aufgabenteilung selten möglich ist.

Westerheide berichtete, wie er seine zeitintensiven ehrenamtlichen und beruflichen Beschäftigungen mit Familie und Freizeit vereinbart. „Held der Arbeit ist nicht die Dauer der Arbeit, sondern Qualität und Struktur“, sagt Westerheide. Mit der Erfahrung lernte er, seine Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit zu unterscheiden und zu differenzieren. Er betont immer wieder, dass es für ihn sehr wichtig ist, weiterhin genug Zeit für sein Privatleben zu haben. Den Teilnehmern des Exzellenzkurses gab er mit auf den Weg, dass der Beruf wichtig ist, das eigene Privatleben dies jedoch auch sei und nichts im Vordergrund stehen sollte. Und zum Kurs selbst sagte er: „Saugen Sie alles an Wissen und Informationen auf wie ein Schwamm und gehen Sie aktiv auf Ihre Mitmenschen zu.“

Sophia Steinke und Annika Kesseler (Auszubildende Sparkasse), Ruth Nzolameso und Benjamin Kirchner (Berufsbildende Schule Bernkastel-Kues)