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Betrügerische Schmuckanbieter unterwegs

Betrügerische Schmuckanbieter unterwegs

Aktuell sind wieder betrügerische Schmuckanbieter in der Region unterwegs. Am Dienstagvormittag wurde ein 19-Jähriger an der B51 in Höhe Sirzenich von den fahrenden Händlern angesprochen. Sie bieten angeblich wertvolle Goldringe und Ketten zum Kauf an. Die „Schnäppchen“ stellen sich jedoch als völlig wertlos heraus, und die Käufer werden um ihr Geld betrogen.

Die Masche, mit denen dies Betrüger ihre Ware verkaufen wollen, ist fast immer die gleiche: Sie halten Autofahrer an, täuschen eine Panne vor und geben vor, kein Geld mehr zu haben. Entweder geben sie vor, der Tank sei leer, die Kreditkarte funktioniere nicht oder sie hätten kein Geld für Benzin dabei, um ihre Reise fortsetzen zu können. Dann nützen sie die Hilfsbereitschaft der Menschen aus, indem sie ihnen wertlosen Schmuck gegen Bargeld anbieten.Im aktuellen Fall hielten zwei Männer und eine Frau - unterwegs mit einem roten Opel Omega mit litauischen Kennzeichen - den jungen Autofahrer per Handzeichen an. Erst war die Rede davon, dass ihnen der Sprit ausgegangen sei, am Ende brauchte man Geld für eine Operation in Litauen. Für die 50 Euro, die der so überrumpelte junge Mann den Unbekannten aushändigte, hinterließen sie einen wertlosen Ring und eine wertlose Kette.

Die Polizei warnt vor dieser betrügerischen Masche. Wer auf die geschilderte Art und Weise angesprochen wird, sollte sich auf keinen Handel einlassen und die nächstgelegene Polizeidienststelle verständigen.